Supermarkt schließt Feneberg in Baindt schließt Ende August

Feneberg in Baindt schließt Ende August
Feneberg schließt seine Filiale in Baindt zum 29. August. (Bild: Reinert / Wochenblatt)
WOCHENBLATT
WOCHENBLATT

Baindt – Die insolvente Supermarktkette Feneberg stellt den Betrieb ihrer Filiale in Baindt (Landkreis Ravensburg) ein. Nach Informationen des Wochenblatts wird der Markt Ende August schließen. Eine entsprechende Anfrage bestätigte die Feneberg Lebensmittel GmbH.

Das traditionsreiche Familienunternehmen aus dem Allgäu hatte im Dezember 2025 Insolvenz angemeldet. Nach Unternehmensangaben belasteten unter anderem hohe Verluste sowie Pensionsrückstellungen die wirtschaftliche Lage. Insgesamt belaufen sich die Verbindlichkeiten auf rund 200 Millionen Euro. Feneberg betreibt 72 Supermärkte in der Region Allgäu, Oberschwaben und am Bodensee und erwirtschaftete zuletzt einen Jahresumsatz von rund 500 Millionen Euro.

Im Juli hatte die REWE Group gemeinsam mit der LEH-Allgäu GmbH eine Investorenvereinbarung zur Fortführung eines Großteils der Feneberg-Märkte vorgestellt. Demnach sollen die übernommenen Standorte künftig zwischen beiden Unternehmen aufgeteilt und jeweils eigenständig betrieben werden, unter Vorbehalt der Genehmigung des Bundeskartellamts.

Nun ist klar, dass der Standort in Baindt vorerst nicht erhalten bleibt. „Der letzte Verkaufstag des Feneberg-Marktes in Baindt ist Samstag, der 29. August 2026“, teilte Anja Züfle, Leiterin Kommunikation bei Feneberg, mit. Ob es für den Standort einen Nachfolger geben wird, blieb zunächst offen. Eine weitere Anfrage des Wochenblatts beantwortete das Unternehmen bis Redaktionsschluss nicht. Die Filiale war erst 2021 eröffnet worden. Neben dem Hauptgeschäft als Lebensmittelmarkt waren in der Filiale eine Bäckerei und ein Post-Shop.