Examen erfolgreich bestanden 63 Pflegefachpersonen starten in Weingarten

63 Pflegefachpersonen starten in Weingarten
Für ihre herausragenden Leistungen zeichnete die Gesundheitsakademie vier Absolventinnen besonders aus (von links): Sina Lutz (stellvertretende Schulleitung), Lilli Bensch (Medizin Campus Bodensee), Pia Apollonia Wiltsche als Jahrgangsbeste (Waldburg-Zeil Kliniken, Fachkliniken Wangen), Miria Müller (Oberschwabenklinik) und Anna Marie Rink (Oberschwabenklinik), Andreas Thiel (Schulleitung Berufsfachschule für Pflege), Elke Locher (stellvertretende Schulleitung) (Bild: OSK)
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Die Gesundheitsakademie in Weingarten verabschiedet 63 neue Pflegefachpersonen. 21 von ihnen setzen ihre Ausbildung mit einem Bachelorstudium fort.

Drei Jahre lang lernten die Absolventen, Menschen aller Altersgruppen in unterschiedlichen Lebenssituationen professionell zu begleiten und zu versorgen. Mit ihrem erfolgreichen Abschluss verstärken sie künftig die Teams in Krankenhäusern und weiteren Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Ausgebildet wurden 33 Absolventen bei der Oberschwabenklinik, 23 beim Medizin Campus Bodensee, drei bei den Waldburg-Zeil Kliniken, drei bei den Zentren für Psychiatrie Südwürttemberg und einer bei der Asklepios Klinik Lindau. Die Ausbildung verband theoretischen Unterricht an der Gesundheitsakademie Bodensee-Oberschwaben mit umfangreichen Praxiseinsätzen bei den kooperierenden Ausbildungsträgern.

21 Absolventen setzen Studium fort

Für 21 der neuen Pflegefachpersonen war das Examen zugleich der erfolgreiche Abschluss des ersten Abschnitts des ausbildungsintegrierten Bachelorstudiengangs Pflege. Sie setzen ihr Studium an der Hochschule Ravensburg-Weingarten in den kommenden drei Semestern bis zum Bachelorabschluss fort.

Akademieleiter Konstantin Reichl gratulierte dem Examensjahrgang und blickte zugleich auf den weiteren Berufsweg. Das Examen sei ein wichtiger Meilenstein, aber keineswegs das Ende des Lernens. Pflege entwickle sich ständig weiter und eröffne zahlreiche Möglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung.

„Ihr Examen bestätigt, was Sie gelernt haben. Ihr Berufsleben wird zeigen, wer Sie werden. Gehen Sie diesen Weg mit Fachlichkeit, mit Mut und mit Menschlichkeit. Die Pflege braucht Sie.“

Empathie und Teamarbeit im Pflegeberuf

Auch Andreas Thiel, Leiter der Berufsfachschule für Pflege, würdigte die Leistungen des Examensjahrgangs. Die Absolventen hätten in den vergangenen drei Jahren neben Fachwissen und praktischen Fertigkeiten gelernt, welche Bedeutung Empathie, Kommunikation und Teamarbeit in ihrem Beruf haben.

„Pflege ist Beziehung, Vertrauen und Respekt den Pflegeempfängern und den Angehörigen gegenüber“, sagte Thiel. Er ermutigte die neuen Pflegefachpersonen, ihren weiteren Berufsweg mit Neugier, Verantwortungsbewusstsein und Menschlichkeit zu gestalten.

Prof. Dr. Maria Mischo-Kelling von der Hochschule Ravensburg-Weingarten wandte sich an die Studierenden des ausbildungsintegrierten Bachelorstudiengangs. Sie warb für ein selbstbewusstes Berufsverständnis und betonte, dass professionelle Pflege weit mehr sei als die Summe einzelner Tätigkeiten.

„Die Pflege ist kein Kostenblock. Sie schafft gesellschaftliche Werte“, sagte Mischo-Kelling. Sie erhalte Selbstständigkeit, ermögliche Teilhabe und bewahre Würde sowie Lebensqualität – vom Beginn bis zum Ende des Lebens.

Digitalisierung soll Pflege entlasten

Für die Oberschwabenklinik als Mehrheitsgesellschafter der Gesundheitsakademie sprach Pflegedirektor Swen Wendt in Vertretung von Geschäftsführer Franz Huber.

„Die Pflege muss sich ihren Platz als eigenständige Profession und den Raum für eine sichere und professionelle Arbeit am Patienten immer wieder hart erkämpfen. Die aktuelle Gesetzgebung zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenkassen zeigt, wie schnell dieser Raum unter Druck geraten kann“, sagte Wendt.

„Wir müssen deshalb alles nutzen, was Pflege entlastet – von Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz und robotischer Unterstützung bis zu einem Ausbau ambulanter Versorgungsstrukturen. So schaffen wir auf den Stationen mehr Raum für die Patienten, die unsere Pflege besonders brauchen, und bereiten uns auf eine immer älter werdende Gesellschaft vor.“

Neben den Vertretern der Gesundheitsakademie und der Hochschule gratulierten auch die Pflegeverantwortlichen der kooperierenden Ausbildungsträger. Sie richteten sich in ihren Grußworten an die Absolventen ihrer Häuser, würdigten zugleich die Leistungen des gesamten Examensjahrgangs und wünschten den neuen Pflegefachpersonen einen erfolgreichen Start ins Berufsleben.

Vier Absolventinnen ausgezeichnet

Für ihre herausragenden Leistungen zeichnete die Gesundheitsakademie vier Absolventinnen besonders aus: Lilli Bensch vom Medizin Campus Bodensee, Pia Apollonia Wiltsche von den Waldburg-Zeil Kliniken, Fachkliniken Wangen, Miria Müller von der Oberschwabenklinik und Anna Marie Rink von der Oberschwabenklinik. Wiltsche schloss als Jahrgangsbeste ab.

(Quelle: OSK)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.