Gewerkschaft erzielt Einigung 540 Maler im Kreis Ravensburg profitieren von Lohnerhöhung

540 Maler im Kreis Ravensburg profitieren von Lohnerhöhung
Der „Euro-Smiley“: Maler im Kreis Ravensburg verdienen mehr Geld. (Bild: IG BAU | Florian Göricke)
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Maler im Landkreis Ravensburg dürfen sich über mehr Geld freuen – rückwirkend ab April gibt es ein Lohnplus.

Wer im Landkreis Ravensburg mit Pinsel, Farbe und Tapezierbürste arbeitet, sollte einen Blick auf den Lohnzettel werfen. „Denn da müsste jetzt jede Arbeitsstunde, die der Chef per Tarif bezahlt, mit 19,42 Euro abgerechnet werden. Wer einen Vollzeitjob macht, hat damit am Monatsende gut 90 Euro mehr im Portemonnaie“, sagt Andreas Harnack, Regionalleiter der IG BAU Baden-Württemberg.

Mehr Geld für Fachkräfte und Azubis

Die Lohnerhöhung gilt rückwirkend ab April, teilt die Maler-Gewerkschaft mit. Bereits im kommenden Jahr ist eine weitere Anhebung geplant. Die jüngste Einigung sei das Ergebnis „äußerst harter Tarifverhandlungen“. Im Landkreis Ravensburg arbeiten laut IG BAU rund 540 Beschäftigte in 66 Maler- und Lackierbetrieben – basierend auf Zahlen der Arbeitsagentur.

Mindestlohn steigt ebenfalls

„Wer von den Malern und Lackierern im Kreis Ravensburg keinen Tariflohn bekommt, der hat allerdings Anspruch auf den Mindestlohn der Branche. Und der liegt ab Juli bei 15,55 Euro“, erklärt Harnack. Auch Auszubildende im Maler- und Lackiererhandwerk profitieren: Sie erhalten ab August 50 Euro mehr monatlich. Die nächste Erhöhung ist bereits beschlossen: „Ab Sommer nächsten Jahres steigen die Löhne und die Azubi-Vergütung dann noch einmal“, so Harnack.

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.

(Quelle: Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt)