Wie können Fachkräfte Jugendliche auf riskanten Alkohol- und Drogenkonsum ansprechen? Eine dreitägige MOVE-Fortbildung in Friedrichshafen vermittelt Gesprächsstrategien.
Die Fortbildung „MOVE Jugend und Sucht – Motivierende Kurzintervention bei konsumierenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen“ findet am 5. und 6. November sowie am 20. November 2026 jeweils von 9 bis 16.30 Uhr im Jugendhilfe-Treff Kontra in Friedrichshafen statt.
Das Angebot richtet sich an Fachkräfte und Bezugspersonen, die mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten. Dazu gehören beispielsweise Beschäftigte in der offenen und mobilen Jugendarbeit, der Schulsozialarbeit, der Vereinsarbeit oder der Ausbildung.
Jugendliche auf Alkohol- und Drogenkonsum ansprechen
Im Mittelpunkt der MOVE-Fortbildung stehen praxisnahe Gesprächsstrategien, mit denen sich die Bereitschaft zur Veränderung erkennen und fördern lässt. Die Teilnehmenden lernen, wie sie Jugendliche auf riskanten Suchtmittelkonsum ansprechen können, ohne unmittelbar auf Ablehnung zu stoßen. Ziel ist es, junge Menschen dabei zu unterstützen, ihr eigenes Konsumverhalten bei Alkohol und Drogen zu hinterfragen.
Die vermittelten Methoden eignen sich insbesondere für kurze Gespräche und Situationen, in denen sich spontan die Gelegenheit ergibt, Jugendliche auf ihren Konsum anzusprechen.
Übungen und der Austausch eigener Erfahrungen stehen dabei im Vordergrund. Ergänzend vermittelt die Fortbildung Grundlagen zu Sucht und riskantem Konsum, rechtlichen Rahmenbedingungen sowie regionalen Beratungs- und Unterstützungsangeboten.
Anmeldung und Teilnahmegebühr
Die dreitägige Fortbildung findet im Jugendhilfe-Treff Kontra, Ernst-Lehmann-Straße 26, 88045 Friedrichshafen, statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 150 Euro pro Person.
Durchgeführt wird die Fortbildung von Christine Krieger und Pascale Sorg von der Diakonie Oberschwaben Allgäu Bodensee. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat der ginko Stiftung für Prävention.
Weitere Informationen und die Anmeldung sind unter move-seminare.de möglich.
Für Fragen steht Simone Riedl, Kommunale Suchtbeauftragte und Beauftragte für Suchtprävention, unter der Telefonnummer 07541 204-5291 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.
(Quelle: Landratsamt Bodenseekreis)