Ein sechsjähriger Junge war in Immenstaad mit über 40 km/h auf einem E-Scooter unterwegs. Die Polizei stoppte das Kind und leitete ein Ermittlungsverfahren gegen seine Mutter ein.
Am Donnerstag, 24. September, kurz nach 13.30 Uhr beobachtete ein städtischer Mitarbeiter den Jungen, als dieser mit seinem E-Scooter durch den verkehrsberuhigten Bereich in der Bachstraße fuhr. Der Sechsjährige war dabei mit einer Geschwindigkeit von über 40 km/h unterwegs. Der Mitarbeiter verständigte daraufhin die Polizei.
Geschwindigkeit des E-Scooters offenbar per App verändert
Beamte des Polizeipostens Immenstaad kontrollierten den Jungen und stellten fest, dass die Geschwindigkeit des Elektrokleinstfahrzeugs offenbar über eine App verändert worden war.
Die für diese Geschwindigkeit erforderliche Fahrerlaubnis sowie eine Versicherung besaß das Kind nicht. Zudem war an dem E-Scooter kein Kennzeichen angebracht.
Die Polizisten übergaben den Sechsjährigen an Erziehungsberechtigte und fertigten einen Bericht an die Staatsanwaltschaft.
Polizei ermittelt gegen die Mutter des Jungen
Gegen die Mutter des Kindes leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass die Nutzung von E-Scootern erst ab einem Alter von 14 Jahren erlaubt ist.
(Quelle: Polizeipräsidium Ravensburg)