Der Abschied vom Leben ist schwer und es folgt der letzte Weg, auf den man sich begibt. Wer sich auf diesen Weg aufmachen muss, braucht Zuwendung und eine Begleitung an seiner Seite. Das Angebot „Letzter Hilfe Kurs“ soll Angehörigen das nötige Basiswissen vermitteln.
Das Lebensende und das Sterben machen uns häufig hilflos und die meisten Menschen wünschen sich, zu Hause sterben zu können. Dieser Wunsch ist aber oft unmöglich. Ein möglicher Grund liegt darin, dass Sterben, Tod und Trauer jahrzehntelang als gesellschaftliches Tabuthema galten. Auch heute existiert – in allen Bereichen – weiterhin große Unsicherheit. Ein „Letzter Hilfe Kurs“ soll helfen, diese Unsicherheiten abzubauen und Personen dazu zu befähigen, Menschen am Lebensende zu begleiten, schreibt das Deutsche Rote Kreuz auf seiner Seite.
Grundlagen, die helfen
Aus diesem Grund wird immer wieder das kleine 1×1 der Begleitung von schwer kranken und sterbenden Menschen angeboten. Vermittelt wird Basiswissen, Orientierungshilfen, Maßnahmen im Bereich der nichtmedikamentösen Schmerzbehandlung und vieles mehr in vier Modulen zu jeweils 45 Minuten:
- Sterben ist ein Teil des Lebens
- Vorsorgen und Entscheiden
- Leiden lindern und
- Abschied nehmen
Die Kurse richten sich an alle, die sich rund um das Thema Sterben, Tod und Palliativversorgung informieren wollen.
Verschiedene Angebote
Letzte Hilfe Kurse werden von zertifizierten Kursleitern und verschiedenen lokalen Kooperationspartnern wie Hospizinitiativen, Kirchengemeinden, Volkshochschulen, Hilfsorganisationen und Anderen abgehalten. Das Projekt „Letzte Hilfe“ ist ein Teil von Last Aid International – The Last Aid Movement. (Mehr unter: www.letztehilfe.info)
Die nächsten Kurse in unserer Region:
- Donnerstag, 8. Oktober, von 17 bis ca. 21 Uhr, Franziskuszentrum in Friedrichshafen
- Freitag, 9. Oktober, von 18 bis ca. 22 Uhr, im Katholischen Kindergarten „Maria Königin“ in Pfronstetten.
Anmeldung: letztehilfe.info. Weitere Infos auch unter drk-rv.de
(Quelle: DRK/Letzte Hilfe)