Tierrettung Hund droht im Moor zu sterben – Feuerwehr rettet das Tier in letzter Minute

Hund droht im Moor zu sterben – Feuerwehr rettet das Tier in letzter Minute
Tierische Rettung eines Hundes bei Stuttgart: Die Feuerwehr rettet einer Labradorhündin das Leben. (Foto: Feuerwehr Stuttgart/Presse)

Eine elf Jahre alte Labrador‐Hündin aus dem Raum Stuttgart hat einer aufmerksamen Spaziergängerin ihr Leben zu verdanken. Das Tier steckte völlig entkräftet im Moor fest und befand sich in einer lebensbedrohlichen Lage.

Personen aus dem Raum Stuttgart-Bodnang meldeten der Feuerwehr letzte Woche ein Hundebellen aus einem Moorbereich abseits eines Weges. Eine Frau ging dem Geräusch nach und entdeckte schließlich einen Hund am Rand eines Sees, der um sein Leben kämpfte. Die Spaziergängerin alarmierte sofort die Feuerwehr.

Als die Rettungskräfte eintrafen, fanden sie eine Hündin, die im matschigen Uferbereich eingesunken war und sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien konnte, heißt es in einer Mitteilung.

Tierische Rettung eines Hundes bei Stuttgart: Die Feuerwehr rettet einer Labradorhündin das Leben.
(Foto: Feuerwehr Stuttgart/Presse)

Mit Neoprenanzügen ins Wasser

Die Feuerwehr schuf zunächst mit Steckleiterteilen einen sicheren Zugang über die Böschung zum See. Ein Feuerwehrangehöriger erkundete mit Gummistiefeln und Schutzanzug die Lage im Moorbereich. Nach Eintreffen der Wasserrettungseinheit gingen zwei Einsatzkräfte mit speziellen Neoprenanzügen und mit Leinen gesichert zu dem Tier vor. Sie befreiten die entkräftete Hündin behutsam aus dem Morast und brachten sie über die Böschung auf festen Boden.

Tierische Rettung eines Hundes bei Stuttgart: Die Feuerwehr rettet einer Labradorhündin das Leben.
(Foto: Feuerwehr Stuttgart/Presse)

Glücksmoment für die Hundehalterin

Dort wurde das Tier mit Wasser versorgt, grob gereinigt und mit Decken vor weiterer Auskühlung geschützt. Parallel ermittelte die Polizei die Eigentümerin. Diese traf kurze Zeit später an der Einsatzstelle ein und nahm ihre Hündin in Empfang.

((Quelle: Feuerwehr Stuttgart/Presse)