Kurioses von der Wiesn Oktoberfest-Bilanz: Rekordbesuch und ein vergessenes Gebiss

Oktoberfest-Bilanz: Rekordbesuch und ein vergessenes Gebiss
Mit 7,4 Millionen Gästen verzeichnete das Oktoberfest 2026 einen neuen Besucherrekord. Zu den kuriosen Fundsachen gehörte unter anderem ein Gebiss. (Bild: FooTToo / iStock / Getty Images Plus)

Mit 7.4 Millionen Gästen stellte das Oktoberfest in München einen neuen Besucherrekord auf. Maßkrüge wurden entwendet, „Hey Baby“ ertönte aus vielen Zelten und unter den kuriosesten Fundsachen war unter anderem ein Gebiss, eine Knirschschiene und ein dicker Bildband über Tibet.

Münchens OB Dominik Krause spricht von einer Bilderbuch-Wiesn und der schönsten überhaupt. Aus sicherheitstechnischer Sicht war es weitgehend auch ruhig. Das Wetter war der Hammer und 6,7 Millionen Maß Bier wurden ausgeschenkt. Allerdings endete das Oktoberfest 2026 mit einem schweren Zwischenfall: Am letzten Wiesn-Tag wurde ein 47-jähriger Mitarbeiter bei einem Unfall an einer Schiffschaukel schwer verletzt und musste noch vor Ort reanimiert werden, so die Polizei.

Ein wirklicher Oktoberfest-Hit hat sich während der 16 Tage nicht herauskristallisiert. Das Kinderlied „Gute Laune“ von GroßstadtEngel gehörte als Neuzugang neben den Klassikern wie „Hey Baby“, „Take me home, Country Roads“ oder Fürstenfeld“ zu den absoluten Publikumslieblingen.

Hier eine Bilanz der Stadt München:

  • 6,7 Millionen Maß wurden getrunken
  • Rund 105.000 Maßkrüge eingesammelt
  • Rund 2,65 Mio. kWh Strom verbraucht
  • 92 Tonnen Müll entsorgt
  • 4.000 Fundsachen registriert, darunter 700 Geldbeute, 450 Ausweise, 250 Bankkarten, 220 Schlüssel, 350 Brillen…)

Unter den Kuriositäten, die im Fundbüro landeten, befanden sich ein Geldbeutel mit 18 Karten, eine Krücke sowie eine 1,80 Meter große Figur eines Imbiss-Standes. Weitere kuriose Fundsachen waren ein Akkordeon, eine Insulinspritze, ein Apple-iPhone 18 – nur wenige Tage nach Verkaufsstart des Modells – sowie ein Alkoholmessgerät.

Konsumzurückhaltung bei den Gästen

Die Wiesn 2026 ist die bislang meistbesuchte in ihrer Geschichte. Die Besucherlenkungs-Kampagne „How to Wiesn“, unter anderem mit dem Appell, die Wiesn unter der Woche zu besuchen, erzielte einen großen Erfolg, so die Stadt München in einer Pressemitteilung. Der Festbierkonsum stieg nach Angaben des Vereins der Münchner Brauereien um 2,7 Prozent und die Wirte loben die sehr schöne Stimmung. Auch die Schausteller loben die fröhliche und freundliche Stimmung auf dem Festplatz. Sie sind mit dem Verlauf sehr zufrieden, stellten aber eine Konsumzurückhaltung bei den Gästen fest.

Alle Sicherheitsbehörden loben die Besonnenheit der Gäste und sind sich einig, dass sich das überarbeitete Sicherheitskonzept bezahlt gemacht hat. Auch die Durchsagen auf dem Festgelände sorgten für Klarheit und wurden als ausgezeichnetes Mittel der Besuchersteuerung gelobt. Das nächste Oktoberfest ist vom 18. September bis zum 3. Oktober 2027.

Mehr Infos unter muenchen.de

(Quelle: Portal München Betriebs GmbH & Co. KG )

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