Große Rettungsaktion in Sölden Familien mit Kleinkindern kommen auf über 2.300 m nicht weiter

Familien mit Kleinkindern kommen auf über 2.300 m nicht weiter
Im Bereich der Wildspitzbahn mussten Hubschrauber zur Rettung ganzer Familien eingesetzt werden. (Symbolbild: pixabay)

Am späten Sonntagnachmittag kam es im Ötztal (Tirol) zu einer ungewöhnlichen und großangelegten Rettungsaktion im Bereich Sonnberg. Familien mit Kleinkindern steckten fest. Ein Notruf wurde abgesetzt.

Eine Gruppe von 36 Personen ist auf rund 2.325 Metern vom Weg abgekommen und so in eine alpine Notlage geraten. Die ganze Schar – bestehend aus drei Familien mit Erwachsenen, Jugendlichen sowie mehreren Kleinkindern in Kinderwägen – hatte kurzfristig eine Wanderung von der Bergstation der Wildspitzbahn in nordöstliche Richtung unternommen.

Unwegsames Gelände wird zum Verhängnis

Im Verlauf des Ausflugs geriet die Gruppe mehrfach in unwegsames Gelände und kam teilweise vom markierten Weg ab. Aufgrund der drohenden Gefahr im alpinen Gelände setzten zwei Personen einen Notruf ab, so die Polizei.

Mehrere Rettungshubschrauber im Einsatz

Daraufhin wurde eine Rettungsaktion durch die Bergrettung Sölden sowie zwei Rettungshubschrauber eingeleitet. Insgesamt wurden 14 Personen mittels Taubergung durch die Hubschrauber aus dem Gelände geborgen. Weitere 22 Personen konnten von der Bergrettung terrestrisch ins Tal begleitet bzw. gerettet werden. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.

(Quelle: LPD Tirol)