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Vor allem Frauen sorgen sich vor einsamen Corona-Weihnachten

Ulm – 41 Prozent der Deutschen sorgen sich, Weihnachten in diesem Jahr allein oder in kleinem Kreis feiern zu müssen. Das gilt vor allem für Frauen (45 Prozent zu 37 Prozent der Männer), wie eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigt. Geselliges Miteinander mit Familie, Freunden und Nachbarn – für viele an Weihnachten unverzichtbar – ist wegen der Anti-Corona-Maßnahmen in diesem Jahr nur sehr begrenzt möglich. Und so stehen viele vor der Frage, wie es wird, das Fest im sehr überschaubaren Kreis oder sogar ganz allein. „Das Risiko, sich an den Feiertagen sozial isoliert und einsam zu fühlen, ist wegen der Kontaktbeschränkungen erhöht“, sagt Michael Falkenstein, Psychologie-Experte der KKH. „Doch gegen drückende Einsamkeit kann jeder etwas tun, damit die Festtage trotz Corona wohltun und Kraft geben." Wie kann das gelingen?

Überregional

Macht Corona süchtiger?

Ulm – Viele Menschen trinken und rauchen seit der Corona-Krise deutlich mehr als zuvor. Das zeigt eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse. Darüber hinaus nimmt der exzessive, missbräuchliche Konsum von Alkohol und Tabak seit Jahren zu. So verzeichnet die KKH bei Versicherten, die wegen einer Abhängigkeit, Entzugserscheinungen, eines akuten Rausches oder psychischer Probleme aufgrund sogenannter legaler Drogen ärztlich behandelt wurden, von 2009 auf 2019 einen Anstieg

Überregional

Wenn Händewaschen zur Sucht wird

Ulm – Seit der Corona-Krise wäscht sich laut einer forsa-Umfrage der KKH Kaufmännische Krankenkasse nahezu jeder (93 Prozent) nach dem Nach-Hause-Kommen die Hände. So weit, so vernünftig. Doch was, wenn das Händewaschen zur Sucht wird? Wenn die Angst vor einer Ansteckung – etwa mit dem Corona-Virus – zu einem krankhaften Hygieneverhalten führt oder bestehende Störungen vorantreibt? KKH-Daten belegen bereits vor der Pandemie einen enormen Anstieg bei zwanghaftem Händewaschen: von 2009 auf 2019 bundesweit um rund 82 Prozent. Die meisten Fälle registriert die Kasse bei den 45- bis 59-Jährigen, das größte Plus von rund 154 Prozent bei den 60- bis 74-Jährigen. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.

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Jede fünfte Frau hat Klinikangst

Ulm – Nach wie vor haben Frauen deutlich mehr Angst vor einem Klinikaufenthalt als Männer. Das ist das Ergebnis einer aktuellen forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse. Demnach fürchtet sich aktuell jede fünfte Frau und nur jeder siebte Mann vor einer stationären Behandlung. Darauf weist die KKH zum heutigen Krankenhausgipfel in Berlin und zum morgigen Welttag der Patientensicherheit hin.

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