Laut Ministerratsbeschluss soll der Impfbetrieb in den Impfzentren in Bayern noch bis zum 31. Dezember 2022 erfolgen, anschließend werden die Zentren geschlossen und abgebaut. Auch die beiden Impfzentren in Lindau und Lindenberg werden ihren Impfbetrieb zum einstellen.
Impftermine für die Corona-Schutzimpfung können in Baden-Württemberg ab dem 19. September zentral über die Website impftermin-bw.de vereinbart werden. Hausärzte sowie weitere Impfstellen im Land stellen dort in den kommenden Wochen freie Termine ein.
Aufgrund der stark rückläufigen Nachfrage nach Impfterminen sowie der stabilen Regelversorgung durch die niedergelassene Ärzteschaft und durch das Impfzentrum Oberschwaben, welches sich im ehemaligen Krankenhaus 14 Nothelfer in Weingarten befindet (Gemeinsam neue Wege GmbH), wird die Impfstrategie des Landkreises Ravensburg angepasst.
Kreis Ravensburg – Insgesamt über 14.000 Personen wurden seit Eröffnung der Impfzentren zu Beginn dieses Monats in Wangen im Allgäu (Stadthalle) und in Weingarten (Argonnenhalle) geimpft. Noch bis einschließlich 23.12. bleibt es bei den bisherigen Öffnungszeiten von 6:30 Uhr bis 22 Uhr.
Sigmaringen - Die Angeboten, sich impfen zu lassen, werden im Landkreis Sigmaringen immer vielfältiger. „Inzwischen haben wir genug Personal und Impfstoff, um noch mehr impfen zu können“, so die Erste Landesbeamtin Claudia Wiese. In Summe sollen ergänzend zu den Impfungen in den Arztpraxen ab Samstag 1000 bis 1200 Impfungen täglich angeboten werden.
Friedrichshafen (dab) – Nach lediglich einwöchiger Vorbereitungszeit ist der Impfstützpunkt an der Messe Friedrichshafen am Montagvormittag eröffnet worden. Erst-, Zweit- und Drittimpfungen werden hier ab sofort an sieben Tagen in der Woche zwischen 10 und 17 Uhr verabreicht, bis zu 250 Dosen werden aktuell täglich verimpft. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, müssen Impfwillige vorab online einen Termin buchen.
Wolfegg (pr/le) - In der Gemeinde richtet der Malteser Hilfsdienst e.V. Ravensburg-Weingarten in Kooperation mit „Die Praxis Wolfegg“, dem Landkreis und der Malteser-Ortsgliederung Wolfegg ein zusätzliches Impfzentrum mit dem Namen ´Impfzentrum Wolfegg´ ein. Los geht’s am 4. Dezember im Bauerhaus-Museum.
Biberach – Im Rahmen eines kurzen Besuchs hat sich der CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Dörflinger einen Eindruck von der Arbeit und den Abläufen im Biberacher Impfzentrum verschafft und sich mit den Verantwortlichen von Stadt und DRK ausgetauscht. Dort wird an sechs Tagen die Woche die Möglichkeit zur Corona-Impfung geboten. Ab der kommenden Woche werden die Öffnungszeiten nun aufgrund der hohen Nachfrage ausgeweitet.
Das zentrale Impfzentrum Ulm (ZIZ) unterstützt ab sofort das kommunale Impfangebot des Landkreises Ravensburg. Darüber freut sich Bürgermeister Matthias Henne sehr, da dadurch voraussichtlich mehr als 300 Einwohnerinnen und Einwohner zusätzlich geimpft werden können.
Baden-Württemberg hat die Impfzentren im Land aufgefordert, unverzüglich die Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff zu stoppen. Aufgrund einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts setzt die Bundesregierung die Corona-Impfungen mit AstraZeneca vorsorglich aus.
Lindau (Bodensee) – Mobile Impfteams hatten am Sonntag nach Weihnachten in Alten- und Pflegeeinrichtungen mit den Impfungen im Landkreis Lindau begonnen. In den ersten Tagen wurden über diesen Weg Bewohner und Mitarbeiter der Einrichtungen freiwillig geimpft. Nun wurde auch in den beiden Impfzentren in Lindau und Lindenberg der Impfbetrieb aufgenommen.
Lindau (Bodensee) – Am Sonntag, 27. Dezember 2020 haben die ersten Impfungen gegen das Coronavirus im Landkreis Lindau begonnen. „Die Anlieferung hat einwandfrei geklappt, die Kühlketten wurden eingehalten und so konnten wir wie geplant mit den ersten Impfungen starten“, freut sich Landrat Elmar Stegmann.
Lindau (Bodensee) –Nach der Zulassung des Coronavirus-Impfstoffs von BioNTech / Pfizer Anfang dieser Woche, werden nun deutschlandweit erste Impfdosen ausgeliefert. Die Impfungen beginnen bayernweit am 27. Dezember. Das hat die bayerische Staatsregierung in Abstimmung mit der Bundesregierung und den anderen Ländern beschlossen. Ziel der bundesweiten Impfstrategie ist es, in einem ersten Schritt besonders gefährdeten Personen eine Impfung zu ermöglichen.
Friedrichshafen - Landrat Lothar Wölfle und Messechef Klaus Wellmann haben gemeinsam den offiziellen Startschuss für den Aufbau des Kreisimpfzentrums im Bodenseekreis gegeben. Es haben auch schon die ersten Aufbauarbeiten begonnen, sodass bis zum Jahresende die wesentliche Infrastruktur in der Halle A2 der Messe Friedrichshafen eingerichtet sein soll.
Memmingen - Das Corona-Impfzentrum für Memmingen und den westlichen Landkreis Unterallgäu wurden im Erdgeschoss der alten Realschule an der Buxacher Straße eingerichtet. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Freiwilligen Feuerwehr Memmingen, des Technischen Hilfswerks Memmingen-Unterallgäu und des Malteser Hilfsdienstes Memmingen hatten alle Hände voll zu tun, um die früheren Klassenzimmer in eine improvisierte Arztpraxis umzuwandeln. „Wir sind mit unseren Vorbereitungen fertig und ab 15. Dezember einsatzbereit“, erklärte Oberbürgermeister Manfred Schilder bei der Vorstellung des Impfzentrums vor Medienvertretern. Im Moment fehlen allerdings noch die bayernweit einheitliche Software für die Impfzentren und auch der Impfstoff. Den Hilfs- und Rettungsdiensten dankte der Oberbürgermeister sehr herzlich für ihren wichtigen Einsatz, um die Corona-Pandemie in den Griff zu bekommen.
Die Johanniter-Unfall-Hilfe unterstützt bundesweit den Aufbau und Betrieb der Impfzentren, die die Bevölkerung gegen das Virus SARS-CoV-2 schützen soll. „Mit unseren etablierten Katastrophenschutzstrukturen sind wir bestens gerüstet, unseren Beitrag für die Eindämmung des Virus zu leisten“, sagt Jörg Lüssem, Mitglied des Bundesvorstands der Johanniter.
Das Landratsamt Biberach, der DRK-Kreisverband Biberach und die Kassenärztliche Vereinigung arbeiten mit Hochdruck daran, das Kreisimpfzentrum (KIZ) in der Gemeindehalle Ummendorf aufzubauen. Nach den landesweiten Planungen für die Impfzentren soll es am 15. Januar 2021 in Betrieb gehen. „Ein solches Impfzentrum hat es noch nie gegeben. Es ist eine Herkulesaufgabe, die wir nur gemeinsam bewältigen können. Deshalb wollen wir auch die Aufgabe partnerschaftlich und im guten Miteinander angehen“, sagen Landrat Dr. Heiko Schmid, DRK-Präsident Peter Schneider und Dr. Steffen Gauß, Pandemiebeauftragter der Kassenärztlichen Vereinigung übereinstimmend. Landratsamt und DRK haben jeweils Arbeitsgruppen eingerichtet, die den Aufbau und den Betrieb planen, sich regelmäßig austauschen und abstimmen.
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