Mit einem neuen digitalen Bestellterminal schließt Reute-Gaisbeuren eine Versorgungslücke in der Arzneimittelversorgung. Bürgerinnen und Bürger können Rezepte nun wohnortnah einlösen und Medikamente bequem nach Hause liefern lassen.
Menschen mit kleinerem Einkommen oder Patienten, die regelmäßig auf Medikamente angewiesen sind, sollten überprüfen, ob sie bei Medikamenten von der Zuzahlung befreit werden können. Darauf weist der Landesapothekerverband Baden-Württemberg hin.
Boehringer Ingelheim startet den Bau einer neuen Fabrik für chemische Innovationen am Stammsitz in Ingelheim. Im Beisein von Bundeskanzler Olaf Scholz und der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer wurde am Dienstag der Grundstein für die Großinvestition in Höhe von 285 Millionen EUR gelegt.
Medikamente lassen sich leicht im Internet bestellen – teilweise auch ohne Rezept. Die Polizei rät: Bei der Auswahl von Medikamenten sollte zuerst auf Qualität geachtet und nicht auf den Preis geschaut werden. Besondere Vorsicht gilt bei minderwertigen und gefälschten Präparaten – diese können gefährlich sein.
Der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) hält angesichts der Lieferengpässe von Arzneimitteln eine Nationale Arzneimittelreserve für zwingend notwendig.
Zur Erkältungszeit greifen viele Menschen in Deutschland zu Meditonsin Tropfen, einem homöopathischen Arzneimittel. Die Verbraucherzentrale NRW hatte den Hersteller MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH & Co. wegen irreführender Werbeaussagen abgemahnt und verklagt.
Ravensburg/Rankweil - Vetter hat die Betriebsbewilligung für seine neue klinische Fertigungsstätte im österreichischen Vorarlberg durch die zuständige nationale Arzneimittelbehörde erhalten.
Berlin - Im Jahr 2020 waren 16,7 Millionen Rabattarzneimittel nicht verfügbar. Damit blieben die Lieferengpässe in Apotheken auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Vorjahr (18,0 Millionen).
Berlin (ots) - Etwa 5,8 Millionen gesetzlich Krankenversicherte sind derzeit in Deutschland von der Zuzahlung für rezeptpflichtige Medikamente befreit. Sie sollten jetzt einen Antrag auf Befreiung auch für das Kalenderjahr 2021 bei ihrer Krankenkasse stellen. Das empfiehlt der Deutsche Apothekerverband (DAV) allen Patienten, die ein planbares Einkommen (z.B. eine monatliche Rente) haben und regelmäßige Zuzahlungen (z.B. auf Medikamente gegen chronische Krankheiten) erwarten. Voraussetzung für die Befreiung ist, dass die finanzielle Belastung zwei Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens überschreitet, wobei auch Freibeträge angerechnet werden. Bei chronisch kranken Patienten ist es nur ein Prozent. Kinder und Jugendliche bis zum 18. Geburtstag sind immer zuzahlungsbefreit.
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