Betrugsversuch mit Krypto-Guthaben Bankmitarbeiterin verhindert Betrug in Sigmaringen

Bankmitarbeiterin verhindert Betrug in Sigmaringen
Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin verhinderte in Sigmaringen einen Betrug an einer 78-jährigen Seniorin und bewahrte sie vor einem finanziellen Schaden. (Symbolbild: maho/ iStock / Getty Images Plus)
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Eine 78-Jährige sollte für ein angebliches Krypto-Guthaben von 150.000 Euro mehrere Tausend Euro überweisen. Eine Bankmitarbeiterin erkannte den Betrugsversuch.

Seit Ende September hatten bislang unbekannte Täter mehrfach Kontakt zu der Seniorin aufgenommen. Sie behaupteten, die Frau habe vor mehreren Jahren ein Krypto-Konto eröffnet, auf dem sich inzwischen ein Guthaben von 150.000 Euro befinde. Um sich das Geld auszahlen zu lassen, müsse sie zunächst rund 8.000 Euro überweisen.

Die 78-Jährige veranlasste zunächst die geforderte Überweisung. Kurz darauf kamen ihr jedoch Zweifel, weshalb sie den Geldtransfer stornierte. Ein finanzieller Schaden entstand dadurch nicht.

Betrüger setzen Seniorin weiter unter Druck

Die Täter ließen allerdings nicht locker und übten weiterhin massiven Druck auf die Frau aus. Schließlich begab sich die Seniorin zu ihrer Hausbank, um die Überweisung erneut in Auftrag zu geben. Zusätzlich wollte sie einen weiteren, von den Betrügern geforderten Geldtransfer über knapp 1.000 Euro veranlassen.

Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin erkannte den Betrugsversuch. Daraufhin stornierte die 78-Jährige beide Überweisungen und konnte so einen finanziellen Schaden verhindern.

Polizei warnt vor falschen Geldanlagen

Die Beamten des Polizeireviers Sigmaringen haben die Ermittlungen aufgenommen. Gleichzeitig warnt die Polizei erneut vor Betrugsmaschen im Zusammenhang mit vermeintlich lukrativen Geldanlagen.

Nach Angaben der Ermittler setzen die Täter ihre Opfer gezielt unter psychologischen Druck. Mit der Aussicht auf die Auszahlung hoher Geldbeträge versuchen sie, diese zu teils erheblichen Zahlungen zu bewegen.

Besondere Vorsicht sei auch bei Anlageangeboten im Internet und in sozialen Medien geboten. Dort versprechen Betrüger häufig hohe Renditen bei zunächst scheinbar geringen Investitionen.

Die Polizei rät, sich bei finanziellen Entscheidungen keinesfalls unter Zeitdruck setzen zu lassen. Wer Zweifel an einem Angebot hat, sollte sich an die Polizei wenden.

(Quelle: Polizeipräsidium Ravensburg)

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