Dreiste Betrugsmasche 20-Jähriger zahlt 1.000 Euro für Footballkarten die niemals ankommen

Ein 20-Jähriger verlor 1000 Euro an eine Betrügerin // Symbolbild.
Ein 20-Jähriger verlor 1000 Euro an eine Betrügerin // Symbolbild. (Bild: Pixabay)

Ein Krauchenwieser wollte online über eine Plattform vier Tickets für das NFL-Footballspiel in Deutschland kaufen. Dabei wurde er Opfer einer Betrügerin und verlor rund 1.000 Euro. Die versprochenen Tickets sind nie angekommen.

Beim Versuch, Karten für das vergangene Footballspiel in München über eine Kleinanzeigen-Plattform im Internet zu erwerben, ging ein 20-Jähriger einer Gaunerin ins Netz. Wie die Polizei mitteilte, einigte sich der junge Mann am vergangenen Samstag mit der vermeintlichen Verkäuferin auf den Kauf von vier Tickets zu einem Gesamtpreis von über 600 Euro.

Doppelt abkassiert

Nachdem sich die Frau mittels eines augenscheinlichen Selfies samt Ausweis legitimiert hatte, überwies der Käufer den Betrag auf eine mitgeteilte Bankverbindung. Daraufhin teilte ihm die Unbekannte mit, dass es offenbar zu Problemen bei der Überweisung gekommen sei und er, um die Karten noch rechtzeitig vor Spielbeginn zu erhalten, die Hälfte des Preises nochmals per Blitzüberweisung anweisen solle. Den zu viel gezahlten Teil werde er später zurückbekommen.

Polizei ermittelt

Nachdem der 20-Jährige auch diese Transaktion veranlasst hatte, brach der Kontakt ab und die Eintrittskarten wurden nicht gesendet. Die Tickets für das Spiel waren sehr begehrt. Die regulären Preise lagen zwischen 75 und 155 Euro.

Das Polizeirevier Sigmaringen ermittelt nun wegen Betrug.

Tickets nie unter Zeitdruck kaufen

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang, Eintrittskarten nur von bekannten und legitimierten Verkaufsstellen zu beziehen und bei Vorauszahlungen stets besonders misstrauisch zu sein. Insbesondere Zeitdruck kann hier eine Nachlässigkeit noch verstärken, was sich Betrüger gerne zunutze machen.

Weitere Informationen und Tipps zu Online-Geschäften bietet die polizeiliche Kriminalprävention im Internet.

(Quelle: Polizeipräsidium Ravensburg)