Schlimmeres verhindert hat ein Vermieter in Baindt: Ohne sein Eingreifen hätte ein Brand in einer Steckdose womöglich anders ausgehen können.
Um 22:09 Uhr löste der Alarm bei der Baindter und Weingartener Feuerwehr aus. Weil in einer Erstmeldung von einem größeren Brandgeschehen die Rede war rückten 21 Einsatzkräfte und drei Fahrzeuge der Feuerwehr Baindt an, sowie die Drehleiter und der Kommandowagen der Feuerwehr Weingarten.
Während dem Abendessen hatten die Bewohner einer Wohnung in der Marsweilerstraße Rauch in ihrer Küche bemerkt. An einer Steckdose kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einer Rauchentwicklung. Der Vermieter, den die Bewohner zügig informierten, reagierte geistesgegenwärtig und löschte mit einem Pulverlöscher den Brand ab. „Wenn der Vermieter nicht diese Initiative gezeigt hätte, dann wäre die Situation bei unserem Eintreffen vermutlich eine andere gewesen“, so Markus Striegel, stellvertretender Kommandant der Baindter Wehr.
Die Baindter Feuerwehrleute kümmerten sich um die Nachkontrolle des Brands mit einer Wärmebildkamera und anschließend um die Druckbelüftung des Wohngebäudes. Der Rettungsdienst befand sich mit vier Helfern des DRK Baienfurt-Baindt und einem hauptamtlichen DRK-Rettungswagen im Einsatz. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Um 23:15 Uhr konnten die Einsatzkräfte den Einsatz beenden.