114 Kinder der Grundschule Grünkraut liefen im Juni für den guten Zweck. 1100 Euro aus dem Sponsorenlauf gehen an die Klinikclowns der Oberschwabenklinik.
Unter dem Motto „Schritt für Schritt“ absolvierten die Schülerinnen und Schüler insgesamt 764 Runden beziehungsweise 306 Kilometer rund um das Schulgelände. Die 114 Kinder gingen dabei in 31 Teams an den Start.
Jede gelaufene Runde brachte einen festen Betrag an Spendengeldern ein. Insgesamt kamen auf diese Weise 6000 Euro zusammen. Das Geld floss an die Klinikclowns, die Wildtierhilfe Ravensburg in Grünkraut sowie in Schulprojekte. Der Förderverein der Grundschule Grünkraut spendete davon 1100 Euro an die Klinikclowns der Oberschwabenklinik.
Kinder bestimmten die Spendenziele
Welche Einrichtungen unterstützt werden sollten, entschieden die Schülerinnen und Schüler selbst. Anschließend wurde das Geld anteilig entsprechend den Kinderstimmen verteilt.
„Jede gelaufene Runde brachte feste Beträge an Spendengeldern ein, jede sportliche Leistung war somit ein direkter Gewinn für die Schüler. Wir haben gezeigt, was für eine starke und engagierte Gemeinschaft wir sind. Die Schüler haben sich selbst die beiden Spendenziele ausgesucht, und wir haben das Geld dann anteilig nach den Kinderstimmen verteilt. Den Kindern waren die Klinikclowns ganz wichtig, auch, weil einige Kinder, ihre Oma oder ihr Opa selbst schon mal im Krankenhaus waren“, erläutert Sven Gleichauf, Lehrer der Schule und Mitglied des Fördervereins.
Bei der Scheckübergabe richteten sich die Kinder direkt an die Klinikclowns: „Jeder kann einmal krank werden, und dann braucht man auch Euch Clowns.“
Rote Nasen und Luftballonherzen
Die Klinikclowns bedankten sich für die Spende, verteilten rote Nasen und Luftballonherzen an die Kinder und forderten sie unter Flötenspiel dazu auf, Seifenblasen zu fangen, festzuhalten und ganz fest an sich zu drücken. „Wir freuen uns ganz arg“, sagten Dr. Roberta Concerta und Dr. Karo Brusketta.
Unter dem Motto „Lachen ist die beste Medizin“ wollen die Klinikclowns kleine und große Patienten im St. Elisabethen-Klinikum unter anderem in der Kinderklinik und auf der Palliativstation mit Witz, Klamauk und Liedern trösten, erheitern und ihnen neue Leichtigkeit schenken. Seit 27 Jahren sind die Klinikclowns dort im Einsatz. Ihre professionelle und therapeutisch wirksame Arbeit wird ausschließlich aus Spenden finanziert.
(Quelle: OSK)