Die Oberschwabenschau 2026 verzeichnete rund 63.000 Besucher und damit mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig stehen Veränderungen für die Zukunft der Messe bevor.
Mit einem Besucherplus von rund 1.000 Menschen ist die Oberschwabenschau 2026 am Sonntag, 18. Oktober, zu Ende gegangen. Im vergangenen Jahr hatten rund 62.000 Menschen die Messe besucht. Nach Angaben der Ravensburger Veranstaltungsgesellschaft (RVG) war das Gelände neben der Oberschwabenhalle an den fünf Messetagen sowohl bei sonnigem als auch bei regnerischem Wetter meist gut besucht.
Zwei neue Messeformate feiern Premiere
Erstmals ergänzten die Ravensburger Buchmesse und die Fachkräftemesse Stellwerk das Programm der Oberschwabenschau. Während die Fachkräftemesse am 14. und 15. Oktober stattfand, öffnete die Buchmesse vom 16. bis 18. Oktober ihre Türen.
Beide Veranstaltungen wurden nach Einschätzung der Organisatoren gut angenommen. Die Buchmesse habe ein eigenes Publikum angezogen, wie die dort anwesenden Autoren laut RVG berichteten.
Auch mit der allgemeinen Resonanz zeigte sich RVG-Geschäftsführer und Messechef Stephan Drescher zufrieden. Nach seinen Angaben gab es sehr positives Feedback von Besuchern und Ausstellern.
Die Stimmung habe sich auch im Kaufverhalten gezeigt. Besonders bei Haushalts- und Konsumgütern hätten Aussteller eine hohe Kaufbereitschaft beobachtet. Bei größeren Investitionen in Luxusgüter sei dagegen eine gewisse Zurückhaltung spürbar gewesen.
Oberschwabenschau 2027 bereits in Planung
Die nächste Oberschwabenschau findet vom 13. bis 17. Oktober 2027 statt. Veranstaltungsort bleibt das traditionelle Messegelände rund um die Oberschwabenhalle in Ravensburg. Geöffnet ist die Messe täglich von 9 bis 18 Uhr.
Bereits während der diesjährigen Veranstaltung gingen nach Angaben der RVG erste Anmeldungen für 2027 ein. Viele Aussteller seien seit Jahren regelmäßig vertreten und wollten auch im kommenden Jahr wieder teilnehmen.
Umbau der Oberschwabenhalle verändert die Perspektive
Langfristig steht die Oberschwabenschau allerdings vor Veränderungen. Hintergrund ist der beschlossene Umbau der Oberschwabenhalle zu einer reinen Sporthalle, mit dem die Stadt Ravensburg im Jahr 2029 beginnen will.
Bis einschließlich 2028 kann die Oberschwabenschau das bisherige Gelände mitsamt der Oberschwabenhalle nach Angaben von Drescher noch in seiner derzeitigen Form nutzen.
Für die Zeit danach soll ein neues Messekonzept entwickelt werden. Der Gemeinderat hat sich nach Angaben von Drescher bereits gewünscht, dass die Veranstaltungsgesellschaft entsprechende Planungen vorlegt.
Dafür benötigt die RVG allerdings zunächst Klarheit darüber, welche konkreten Pläne es für das Gelände rund um die Oberschwabenhalle geben wird.
„Sobald wir diese Eckdaten kennen, können auch wir Nägel mit Köpfen machen. Der Gemeinderat hat sich gewünscht, dass wir ein neues Messe-Konzept vorlegen. Das machen wir gern“, erklärt Drescher.
(Quelle: Ravensburger Veranstaltungsgesellschaft mbH)