Rund 70 Gäste kamen am Samstag zum Fairen Frühstück auf den BioHof Bohner in Kohhaus. Mitten im Kuhstall standen regionale und fair gehandelte Lebensmittel im Mittelpunkt.
Nach einer kurzen Begrüßung stellte Marion Bohner den BioHof sowie die Fairtrade-Steuerungsgruppe vor. Anschließend erwartete die Besucher ein reichhaltig gedeckter Frühstückstisch in ungewöhnlicher Umgebung: Gegessen wurde direkt im Stall, mit den Kühen unmittelbar nebenan.
Regionale und fair gehandelte Lebensmittel
Auf dem Frühstückstisch standen unter anderem frisches Brot, Wurst, Käse, verschiedene Säfte und selbst gemachte Marmeladen. Milch, Joghurt und Butter stammten aus regionaler Erzeugung. Obst und Gemüse kamen aus eigenem Anbau, aus der Region und vom Markt.
Ergänzt wurde das Angebot durch selbst gemachtes Müsli sowie fair gehandelte Produkte wie Kaffee, Kakao und verschiedene Aufstriche aus dem Weltladen.
Beim gemeinsamen Frühstück konnten die Gäste erleben, wie sich regionale und fair gehandelte Lebensmittel miteinander verbinden lassen.
Fairtrade-Steuerungsgruppe informiert über fairen Handel
Die Fairtrade-Steuerungsgruppe informierte während der Veranstaltung über den fairen Handel und stellte verschiedene faire Produkte vor. Dabei beschäftigte sie sich auch mit der Frage, wie bewusster Einkauf im Alltag gelingen kann.
Nicht jeder Einkauf lässt sich ausschließlich regional oder fair gestalten. Bereits kleine Entscheidungen können jedoch dazu beitragen, bewusster einzukaufen und faire Produkte stärker in den Alltag zu integrieren.
Frühstück im Kuhstall kommt bei Gästen gut an
Unter den rund 70 Besuchern waren sowohl kleine Kinder als auch ältere Gäste. Gemeinsam wurde gegessen und erzählt, während die Kühe unmittelbar neben den Frühstückstischen standen und sich von der Veranstaltung nicht stören ließen.
Die Rückmeldungen der Gäste fielen durchweg positiv aus. Viele sprachen sich dafür aus, das Frühstück in der außergewöhnlichen Umgebung zu wiederholen. Ob die Fairtrade-Steuerungsgruppe im kommenden Jahr eine ähnliche Veranstaltung organisiert, bleibt offen.
(Quelle: Stadt Bad Waldsee)