Am Sonntag ging der Bundespolizei am Grenzübergang Hörbranz ein dicker Fisch ins Netz. Gegen einen 33-jährigen Mann lagen insgesamt sieben Fahndungsnotierungen vor.
Der Bulgare wurde mit einem Untersuchungshaftbefehl und sechs Aufenthaltsermittlungen seit Jahren gesucht, heißt es von der Polizei. Die Beamten konnten ihn bei der Einreisekontrolle nach Deutschland am Grenzübergang Hörbranz schnappen.
Bundespolizisten kontrollierten am Samstagabend in einem Fernreisebus mit dem Routing Paris-Przemyśl einen bulgarischen Passagier. Der Mann gab an, von seiner Arbeitsstätte in Frankreich in seine Heimat zu reisen. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass gegen den 33-Jährigen insgesamt sieben Fahndungsnotierungen vorlagen.
Mann wird seit 2017 gesucht
Das Amtsgericht Frankenthal (Pfalz) hatte bereits im April 2017 einen Untersuchungshaftbefehl wegen Wohnungseinbruchsdiebstahls gegen den Mann erlassen. Demnach soll der Beschuldigte im September 2015 in Ludwigshafen am Rhein in ein Haus eingebrochen sein und aus diesem unter anderem Schmuck gestohlen haben.
Außerdem lagen seitens der Staatsanwaltschaften Frankenthal (Pfalz), Mannheim und Mainz sechs Aufenthaltsermittlungen wegen Diebstahls, Wohnungseinbruchsdiebstahls und besonders schweren Fall des Diebstahls vor. Drei der Fahndungsnotierungen bestanden bereits seit 2016.
Hinter Gitter
Die Bundespolizisten führten den Mann beim Amtsgericht Frankenthal (Pfalz) vor und lieferten ihn am Sonntagmittag in Untersuchungshaft in die dortige Justizvollzugsanstalt ein.
(Quelle: Bundespolizeidirektion München)