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Notfälle Unbekannte Substanz ausgetreten – Großeinsatz in Konstanz

Ein noch unbekannter Stoff soll in einem Gebäude am Konstanzer Münsterplatz ausgetreten sein. Mehrere Personen sollen verletzt sein.

Lesezeit 1 Minute
Ein noch unbekannter Stoff soll in einem Gebäude am Konstanzer Münsterplatz ausgetreten sein. Mehrere Personen sollen verletzt sein.
Ein noch unbekannter Stoff soll in einem Gebäude am Konstanzer Münsterplatz ausgetreten sein. Mehrere Personen sollen verletzt sein. (Foto: Feuerwehr Konstanz)

Wegen einer unklaren Gefahrenlage durch eine Substanz ist der Bereich rund um den Konstanzer Münsterplatz gesperrt. Es laufe ein Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften, hieß es in einer Polizeimitteilung am Mittwochabend. 

Um 16:34 Uhr wurden die Kräfte der hauptamtlichen Wache, der Gefahrstoffeinheit Konstanz, der Abteilung Altstadt und der Führungsunterstützungseinheit alarmiert.

Insgesamt wurde von 100 Betroffenen ausgegangen weswegen starke Kräfte des Rettungsdienstes aus dem gesamten Landkreis alarmiert wurden. Ebenfalls waren die Fachberater Gefahrgut des Landkreises alarmiert.

Vor Ort konnten 35 Betroffene angetroffen werden, welche das Gebäude bereits verlassen hatten. Diese wurden dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben. Insgesamt acht Personen davon mussten medizinische behandelt werden.

Die ersten Feuerwehrkräfte gingen unter Atemschutz in das Gebäude vor und stellten sicher, dass das alle Personen das Gebäude verlassen hatten. Parallel wurden die angrenzenden Gebäude geräumt.

Danach gingen weitere Trupps unter Atemschutz und Chemikalienschutzanzügen in das Gebäude und nahmen mit diversen Messgeräten Messungen vor. Nach Rücksprache mit der Analytische Task Force (ATF) wurden weitere tiefergehende Messprozedere vorbereitet.

Während der Einsatzmaßnahmen wurden die betroffenen Personen im gegenüberliegenden Münster untergebracht.

Das Döbele diente als Bereitstellungsraum der nachrückenden Kräfte. Dieser wurde vom THW geführt. Nach insgesamt fünf Stunden mit diversen Messverfahren konnte der Einsatz abgeschlossen werden. Die Messungen verliefen ohne Befund, sodass nicht gesagt werden kann welcher Stoff ausgetreten war.

Was die Atemwegsreizungen schlussendlich ausgelöst hat, war nicht feststellbar.

Die Ermittlungen zur Ursache dauern an.

Schlagwörter

Transparenz

Erstmals veröffentlicht
21.01.2026, 17:59 Uhr
Letzte Aktualisierung
22.01.2026, 12:31 Uhr

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