105 Mitarbeitende der Stiftung Liebenau feiern ihr Dienstjubiläum mit insgesamt rund 2000 Berufsjahren. Bei einer Feier in Tettnang-Siggenweiler wurden sie gewürdigt.
Die Jubilarfeier auf dem Hofgut No. 20 bei Tettnang-Siggenweiler brachte 63 der insgesamt 105 Dienstjubilarinnen und -jubilare zusammen. Auf dem Programm standen ein Sektempfang, eine Besichtigung des Hopfenmuseums, die Ehrungen sowie ein gemeinsames Abendessen.
Die Mitarbeitenden kommen aus stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen der Stiftung Liebenau, unter anderem aus Burladingen, Kressbronn, Weingarten und Mengen. Sie begleiten ältere Menschen in den Häusern der Pflege und Sozialstationen. Neben Pflegekräften wurden auch Beschäftigte aus der Hauswirtschaft, Haustechnik und Verwaltung sowie Einrichtungs- und Regionalleitungen geehrt.
Bis zu 40 Jahre bei der Stiftung Liebenau
Die Dienstjubiläen umfassten 10, 15, 20, 25, 30, 35 und 40 Jahre Betriebszugehörigkeit. Zusammengerechnet kommen die 105 Geehrten auf rund 2000 Dienstjahre.
Alexander Grunewald, Geschäftsführer des Bereichs Pflege der Stiftung Liebenau, verglich die langjährigen Mitarbeitenden in seiner Ansprache mit den tief verwurzelten Hopfenpflanzen. „Eigentlich sind Sie Tiefwurzler“, sagte er. „Sie sind genauso verwurzelt mit der Stiftung Liebenau. Es zeichnet uns aus, prägt uns und macht uns stark, dass wir Sie als langjährige Mitarbeitende an Bord haben“, betonte Grunewald. Er dankte ihnen „für Ihren Einsatz, Ihr Engagement und Ihre Zugehörigkeit“.
Auch Christoph Decker, Vorsitzender der Mitarbeitervertretung Liebenau Leben im Alter, würdigte die langjährige Verbundenheit der Beschäftigten mit der Stiftung und ihren Werten. „Sie sind ein Schatz“, sagte er zu seinen Kolleginnen und Kollegen.
Dienstjahre stehen für zahlreiche Begegnungen
Regionalleiterin Linda Kraft hob hervor, dass die Dauer der Betriebszugehörigkeit weit mehr als eine Zahl sei. „Wir sprechen von unzähligen Begegnungen, von Menschen, die durch Sie unterstützt wurden, von Angehörigen, denen Sie Sicherheit gegeben haben, und von Kolleginnen und Kollegen, die aufeinander zählen konnten.“
Kraft dankte den Jubilarinnen und Jubilaren „für ihre Loyalität und ihr hohes Engagement“.
Dienstälteste Mitarbeiterin seit 40 Jahren dabei
Die Einzelehrungen der besonders langjährigen Beschäftigten übernahmen die jeweiligen Vorgesetzten. Dabei erinnerten sie mit persönlichen Anekdoten an unterschiedliche berufliche Stationen.
Eine dieser Geschichten betraf Claudia Schmeier-Lutkiewicz. Ihr Arbeitsvertrag war vor 40 Jahren noch mit einer Schreibmaschine verfasst worden. Bei der diesjährigen Jubilarehrung war sie die dienstälteste Mitarbeiterin.
Ihre lange berufliche Laufbahn fasste sie mit den Worten zusammen: „Man ist immer an der Stelle, an der man sein soll.“
(Quelle: Stiftung Liebenau)