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Leuchtfeuer für den Rettungsdienst

Lesezeit 1 Minute
(Bild: DRK Friedrichshafen)

Auch nach dem dritten Verhandlungstag zwischen dem Deutschen Roten Kreuz und der Gewerkschaft Verdi gab es im Tarifstreit keine Einigung.

Friedrichshafen – Die Arbeitgeber haben die Schlichtung angerufen. Die Tarifvertragsparteien haben bereits im Jahre 1984 dieser Schlichtungsvereinbarung zugestimmt, die für Gewerkschaft und Arbeitgeberseite bindend ist. Dies bedeutet, dass Verdi und die Beschäftigten in einer Friedenspflicht sind. Dennoch dürfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuz von verschiedenen Wachen und Kreisen in ganz Deutschland auf sich aufmerksam machen.

Unter dem Motto „Wir sind und bleiben systemrelevant“ zünden sie symbolisch ein Leuchtfeuer an.

(Bild: DRK Friedrichshafen)

Dies fand unter strengen Hygienevorgaben am 03.12.2020 an der Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes in Friedrichshafen statt. Teilgenommen haben Kolleginnen und Kollegen der Rettungswachen Markdorf, Tettnang, Friedrichshafen und der Leitstelle Bodensee Oberschwaben.

Es kam zu keinem Zeitpunkt zu Verzögerungen in der Notfallrettung oder des Krankentransportes aufgrund der friedlichen Aktion. Die Teilnahme der Kolleginnen und Kollegen fand in deren Freizeit statt. Somit war sichergestellt, dass den Bürgerinnen und Bürgern zu jeder Zeit die schnellstmögliche Hilfe zukam.

Die Hauptforderungen der Gewerkschaft Verdi: Bessere Entlohnung, Infektionsschutz-/bzw. Gefahrenzulage sowie Dynamisierung von Zulagen.

Ob und wann weitere Aktionen geplant sind kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden. 

(Bild: DRK Friedrichshafen)

Schlagwörter

Transparenz

Erstmals veröffentlicht
05.12.2020, 09:46 Uhr
Letzte Aktualisierung
05.12.2020, 11:14 Uhr

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