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Auszeichnung für regionalen Obstbau Bodensee-Initiative FAIRDI erhält Nachhaltigkeitspreis

Lesezeit 2 Minuten
v.l.n.r.: Manuela Heinrich (Geschäftsführerin Obst vom Bodensee Marketing GmbH), Anja Renz (Geschäftsführerin Obstregion Bodensee e.V.), Anna Steffelin (Bodensee-Apfelkönigin 2026/2028), Thomas Heilig und Erich Röhrenbach (Vorsitzende Obstregion Bodensee e.V.), Marion Gentges (Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat BadenWürttemberg), Emelie Lanz (Bodensee-Apfelprinzessin 2026/20328), Hartwig Roth (Vorsitzender Obsterzeuger Ravensburg e.V.), Isabel Kling (Regierungspräsidentin Regierungspräsidium Tübingen).
v.l.n.r.: Manuela Heinrich (Geschäftsführerin Obst vom Bodensee Marketing GmbH), Anja Renz (Geschäftsführerin Obstregion Bodensee e.V.), Anna Steffelin (Bodensee-Apfelkönigin 2026/2028), Thomas Heilig und Erich Röhrenbach (Vorsitzende Obstregion Bodensee e.V.), Marion Gentges (Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat BadenWürttemberg), Emelie Lanz (Bodensee-Apfelprinzessin 2026/20328), Hartwig Roth (Vorsitzender Obsterzeuger Ravensburg e.V.), Isabel Kling (Regierungspräsidentin Regierungspräsidium Tübingen). (Bild: Obst vom Bodensee Marketing GmbH)

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WOCHENBLATT

Die Obstbau-Initiative FAIRDI vom Bodensee ist mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2027 ausgezeichnet worden. Im Mittelpunkt stehen Natur- und Umweltschutz.

Die Initiative „FAIRDI – natürlich vom Bodensee“ des Obstregion Bodensee e.V. erhält den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Produkte 2027 im Transformationsfeld „Natur“. Das Projekt wurde 2021 von Obstbauern am Bodensee ins Leben gerufen und verfolgt drei Grundsätze: Fair zur Umwelt, Fair zum Erzeuger und Fair für die Gesellschaft.

Bei ihrem Besuch der Oberschwabenschau in Ravensburg tauschte sich die Tübinger Regierungspräsidentin Isabel Kling gemeinsam mit Landwirtschaftsministerin Marion Gentges und Vertretern des Obstregion Bodensee e.V. über die Initiative aus und gratulierte zur Auszeichnung.

„FAIRDI zeigt eindrucksvoll, wie die Zukunft des Obstbaus am Bodensee gelingen kann. Die Initiative verbindet den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen mit der wirtschaftlichen Zukunft unserer landwirtschaftlichen Betriebe. Dass dieses Engagement nun mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet wird, ist eine große Anerkennung für unsere Region“, betonte Kling.

Weniger Pflanzenschutzmittel durch neue Apfelsorten

Ein wesentlicher Bestandteil der Initiative ist der Anbau widerstandsfähiger und klimaangepasster Apfelsorten. Diese werden unter wissenschaftlicher Begleitung des Kompetenzzentrums Obstbau Bodensee (KOB) auf ihre Eignung geprüft, bevor sie großflächig angebaut werden.

Nach Angaben der Initiative ermöglichen die Sorten einen geringeren Einsatz von Pflanzenschutzmitteln bei gleichbleibender Qualität der Äpfel.

Darüber hinaus setzen die beteiligten Obstbaubetriebe auf Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt. Dazu gehören Blühflächen und zusätzliche Strukturelemente innerhalb und außerhalb der Obstanlagen, die Insekten Nahrung und Lebensräume bieten sollen.

FAIRDI-Äpfel seit 2025 im Handel

Die ersten Äpfel aus der FAIRDI-Initiative sind seit 2025 im Handel erhältlich. Seither werden sowohl die angebotenen Mengen als auch die Vermarktungsstandorte kontinuierlich ausgebaut. Verbraucher können die Initiative und den regionalen Obstbau durch den gezielten Kauf dieser Äpfel unterstützen.

Die Bodenseeregion ist mit rund 6.500 Hektar Anbaufläche die zweitgrößte Apfelanbauregion Deutschlands. Der Obstregion Bodensee e.V. vertritt die Interessen der Obsterzeuger zwischen Konstanz und Lindau. Die Vermarktung erfolgt unter der Dachmarke „OBST VOM BODENSEE“.

Land Baden-Württemberg fördert das Projekt

Die Initiative wird vom Land Baden-Württemberg über das Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat gefördert.

An FAIRDI arbeiten Obsterzeuger, Vermarkter und die angewandte Wissenschaft zusammen. Ziel ist es, den regionalen Obstbau wirtschaftlich zu stärken und gleichzeitig den Schutz von Natur und Umwelt zu berücksichtigen.

(Quelle: Regierungspräsidium Tübingen)

Schlagwörter

Transparenz

Erstmals veröffentlicht
22.10.2026, 17:16 Uhr

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