Millionenprojekt beschlossen Riedlinger Straße in Biberach wird umgestaltet

Riedlinger Straße in Biberach wird umgestaltet
Die Umgestaltung der Riedlinger Straße umfasst zwei Abschnitte. Mit dem ersten Abschnitt von der Stadthalle bis zur Hardtsteige soll im Frühjahr 2027 begonnen werden. (Bild: Stadt Biberach)
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Die Umgestaltung der Riedlinger Straße in Biberach startet im März 2027. Der Gemeinderat gibt die Ausschreibung für das 6,6-Millionen-Euro-Projekt frei.

Bereits seit 2020 beschäftigen sich Gemeinderat und Stadtverwaltung mit den Planungen für das Großprojekt. Erste umfangreiche Arbeiten an Gas-, Wasser- und Telekommunikationsleitungen erfolgten 2025.

Nachdem die Stadt Ende 2025 kurzfristig einen lange angestrebten Grunderwerb in der Theaterstraße tätigen konnte, wurde die ursprüngliche Planungsidee für den Umbau der Kreuzung Riedlinger Straße/Theaterstraße wieder aufgegriffen. Die Ausführungsplanung musste daraufhin angepasst und mit dem Regierungspräsidium Tübingen abgestimmt werden.

Damit ist auch die diskutierte Verlegung und Umgestaltung der Bushaltestelle in der Felsengartenstraße vom Tisch. Die Haltestelle kann an ihrem bisherigen Standort bleiben.

Ausschreibung startet Ende September

Auf dieser Grundlage ließ die Stadtverwaltung die Ausführungsplanung aktualisieren und legte sie dem Regierungspräsidium Tübingen erneut zur Genehmigung vor. Der zusätzlich erforderliche Durchführungsvertrag wird zeitnah unterschrieben. Bis Mitte September soll die vorzeitige Baufreigabe des Regierungspräsidiums vorliegen.

Ab Ende September ist die Ausschreibung der Arbeiten vorgesehen. In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause gab der Gemeinderat diese einstimmig frei. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 6,6 Millionen Euro. Nach Abzug des Landeszuschusses verbleiben bei der Stadt 4,8 Millionen Euro.

Mehr Bäume und bessere Radinfrastruktur

Planer Erwin Schmid von der Firma ES aus Mittelbiberach skizzierte im Gemeinderat, was in den kommenden beiden Jahren in der Riedlinger Straße passiert. Ziele des Großprojekts sind unter anderem weniger Verkehrslärm für die Anwohner, weniger Schwerlastverkehr und eine bessere Radinfrastruktur.

Darüber hinaus sind Maßnahmen zur Klimaanpassung geplant. Insgesamt werden 42 Bäume gepflanzt. Auf 4.500 Quadratmetern soll spezielles Sickerpflaster in den Gehwegbereichen verhindern, dass Wasser abfließt.

Die weitere Gestaltung umfasst vier Zebrastreifen, vier barrierefreie Bushaltestellen und 33 Parkplätze entlang der Straße.

Umbau erfolgt in zwei Bauabschnitten

Der Zeitplan sieht laut Schmid eine Bauvergabe bis Mitte Dezember vor. Der erste Bauabschnitt von der Stadthalle bis zur Hardtsteige kann damit im März 2027 beginnen.

Der zweite Bauabschnitt von der Hardtsteige bis zur Steigmühlstraße soll ab März 2028 folgen. Das Ende der Bauarbeiten ist für November 2028 vorgesehen.

Im Zuge der Maßnahme ist außerdem ein neuer Kreisverkehr an der Kreuzung Riedlinger Straße/Steigmühlstraße geplant. Die Stadt stimmt sich hierzu aktuell mit dem Regierungspräsidium ab. Nach derzeitigem Stand soll der Kreisverkehr im Jahr 2028 gebaut werden.

(Quelle: Stadt Biberach)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.