Neue Technik für die Feuerwehr Neuer Einsatzleitwagen für Feuerwehr Bad Buchau

Neuer Einsatzleitwagen für Feuerwehr Bad Buchau
Landrat Mario Glaser übergab den neuen Einsatzleitwagen an die Freiwillige Feuerwehr Bad Buchau. Bei der Übergabe dabei waren von links nach rechts: Andreas Wohszab und Lisa Seeberger vom Kreisfeuerlöschverband, der Leiter der Kreisgerätewerkstatt, Thorsten Bingel, die stellvertretende Amtsleiterin des Amts für Brand- und Katastrophenschutz, Sara Siebler, erster und zweiter stellvertretende Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Bad Buchau, Reinhold Merz und Johannes Daiber, Kreisbrandmeisterin Charlotte Ziller, Ulrich Ocker als Verbandsvorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands Biberach, Bürgermeister von Bad Buchau Peter Diesch, der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Bad Buchau, Gerhard Blank, Landrat Mario Glaser, Staatssekretär Thomas Dörflinger, Mitglied des Bundestags Wolfgang Dahler, Geschäftsführer des Kreisfeuerlöschverbands Holger Adler, Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbands Baden-Württemberg und Ehrenkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Bad Buchau Klaus Merz sowie Diakon Hans-Jürgen Hirschle. (Bild: Landratsamt)
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Die Feuerwehr Bad Buchau hat einen neuen Einsatzleitwagen erhalten. Das knapp 194.000 Euro teure Fahrzeug ersetzt das bisherige Modell aus dem Jahr 2010.

Landrat Mario Glaser übergab den neuen Einsatzleitwagen als Verbandsvorsitzender des Kreisfeuerlöschverbands an die Freiwillige Feuerwehr. Das Fahrzeug dient der Führungsmannschaft im Einsatzfall als mobile Zentrale vor Ort und bildet damit das Herzstück bei der Koordination von Einsätzen.

Die moderne Ausstattung entspricht dem neuesten technischen Standard und soll die örtliche Einsatzleitung bei Kommunikation, Recherche und Dokumentation unterstützen.

„Mit dem neuen Einsatzleitwagen ist die Freiwillige Feuerwehr Bad Buchau für kommende Herausforderungen gut aufgestellt. Mit diesem Fahrzeug konnte der Kreisfeuerlöschverband das Modernisierungsprogramm für die ehemaligen Stützpunkt-Feuerwehren erfolgreich abschließen. Dem Land Baden-Württemberg danken wir für den Zuschuss“, sagte Glaser.

Auch Bürgermeister Peter Diesch zeigte sich erfreut: „Wir sind dankbar, dass wir, als kleinste der ehemaligen Stützpunkt-Feuerwehren im Landkreis, technisch jetzt wieder auf dem neuesten Stand sind.“

Knapp drei Jahre Produktionszeit

Für die Beschaffung wurde eine gemeinsame Arbeitsgruppe aus Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Bad Buchau und des Kreisfeuerlöschverbands gebildet. Sie bereitete die Ausschreibung vor, die im September 2023 stattfand. Der Auftrag wurde im Dezember 2023 erteilt. Nach einer Produktionszeit von knapp drei Jahren wurde das Fahrzeug fertiggestellt.

Die Ausschreibung war in zwei Lose aufgeteilt. Den Zuschlag erhielten die MAN Truck & Bus Deutschland GmbH für das Fahrgestell und Rauber Funktechnik und Sonderfahrzeuge für den Aufbau.

Insgesamt kostete der Einsatzleitwagen 193.903,93 Euro. Davon entfielen 58.952,60 Euro auf das Fahrgestell, 134.287,93 Euro auf den Aufbau und 663,40 Euro auf die Funkgeräte. Das Land unterstützte die Beschaffung mit 22.000 Euro, die verbleibenden 171.903,93 Euro übernahm der Kreisfeuerlöschverband.

Fahrzeug vor Übergabe geweiht

Diakon Hans-Jürgen Hirschle übernahm die Fahrzeugweihe. Anschließend erläuterte Feuerwehrkommandant Gerhard Blank die einzelnen Schritte von der Beschaffung bis zur Übernahme des neuen Einsatzleitwagens in den Einsatzdienst.

Ulrich Ocker überbrachte als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Biberach Glückwünsche zum neuen Fahrzeug. Ebenso gratulierten Staatssekretär und Landtagsabgeordneter Thomas Dörflinger sowie Bundestagsabgeordneter Wolfgang Dahler.

Mit der Übergabe verfügen nun alle sieben ehemaligen Stützpunkt-Feuerwehren im Landkreis über ein vom Kreisfeuerlöschverband finanziertes Führungsfahrzeug. Dazu zählen die großen Kreisstädte Biberach und Laupheim, die Städte Bad Buchau, Bad Schussenried, Ochsenhausen und Riedlingen sowie die Gemeinde Erolzheim.

Nach der Reform des Kreisfeuerlöschverbands werden Fahrzeuge dieser Klasse künftig nicht mehr durch den Verband finanziert. Der Verband fördert sie dann nur noch in Höhe des Landeszuschusses.

(Quelle: Landratsamt Biberach)

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