Ein Unfall am Vormittag hat auf der A7 bei Kempten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Eine 58-jährige Autofahrerin übersah beim Spurwechsel einen herannahenden Pkw, was zu einer Vollsperrung und einem Gesamtschaden von 22.000 Euro führte.
Gegen 09:45 Uhr ereignete sich auf der A7 zwischen Leubas und Kempten ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Nach bisherigen Erkenntnissen wechselte die 58-jährige Fahrerin von der rechten auf die linke Fahrspur und übersah dabei den von hinten kommenden 57-jährigen Fahrer eines anderen Pkws. Dieser versuchte noch, durch eine Vollbremsung den Zusammenstoß zu vermeiden, konnte jedoch nicht mehr rechtzeitig stoppen.
Eine Verletzte und hoher Sachschaden
Durch die Wucht der Kollision wurde die Unfallverursacherin leicht verletzt. Sie wurde nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Ein Rettungshubschrauber landete kurzzeitig auf der A7, um bei der medizinischen Versorgung zu unterstützen.
Vollsperrung sorgt für lange Staus
Die Autobahn war für die Dauer der Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten zeitweise vollständig gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 22.000 Euro geschätzt.
Polizei ermittelt Unfallhergang
Die Verkehrspolizeiinspektion Kempten (VPI Kempten) hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Es wird überprüft, ob weitere Faktoren zum Unfall beigetragen haben. Hinweise von Zeugen werden derzeit ausgewertet.
(Quelle: VPI Kempten)