Interesse an Heizungsmodernisierung Mehr als 600 Besucher beim Wärmepumpen-Infotag in Weingarten
617 Menschen informierten sich in Weingarten über Wärmepumpen und den Heizungstausch. Im Fokus standen Fördermittel, Kosten und Gespräche mit rund 50 Fachleuten.

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617 Besucher haben sich am Donnerstag, 22. Oktober 2026, beim Wärmepumpen-Infotag der Städte Weingarten und Ravensburg im Kultur- und Kongresszentrum Oberschwaben über den Austausch ihrer Heizungen informiert. Neben Fachvorträgen standen persönliche Beratungsgespräche und Informationen zu Fördermöglichkeiten im Mittelpunkt.
Die Wärmewende-Experten Anja Floetenmeyer-Woltmann und Dr. Marek Miara erläuterten vor großem Publikum verschiedene Aspekte des Heizungstauschs. Die Vorträge waren praxisorientiert und herstellerunabhängig. Rund 50 Fachleute aus lokalen Betrieben standen anschließend für individuelle Fragen zur Verfügung.
Großes Interesse an klimafreundlichen Heizlösungen
Ravensburgs Bürgermeister Dirk Bastin begrüßte die Teilnehmer und unterstrich die Bedeutung der Wärmewende. „Der Austausch über moderne und klimafreundliche Heizlösungen ist ein wichtiger Schritt, um Bürgerinnen und Bürger bei der Umstellung ihrer Heizsysteme zu unterstützen und ihnen Orientierung für anstehende Entscheidungen zu geben“, sagte Bastin.
Auch Helena Hack vom Sachgebiet Klima- und Energiemanagement der Stadt Weingarten zog eine positive Bilanz: „Das Interesse zeigt: Die Menschen in Ravensburg und Weingarten nehmen die Wärmewende ernst und wollen konkret handeln. Unser Ziel, neutral und hochwertig zu informieren, haben wir erreicht.“
Wärmepumpen erreichen 62 Prozent Marktanteil
Ein Schwerpunkt der Veranstaltung war die Entwicklung des Heizungsmarktes. Im zweiten Quartal 2026 lag der Marktanteil von Wärmepumpen bei neu eingebauten Heizungen nach den beim Infotag vorgestellten Zahlen bereits bei 62 Prozent. Damit wurden deutlich mehr Wärmepumpen verkauft als Gas- und Ölheizungen zusammen.
Auch die finanziellen Rahmenbedingungen eines Heizungstauschs wurden erläutert. Dabei erfuhren die Teilnehmer, dass zwischen der Sicherung von Fördermitteln und dem tatsächlichen Einbau einer neuen Heizung bis zu drei Jahre liegen können.
Für kleinere und größere Gebäude zeigten die Fachleute anhand von Berechnungen, wie Förderungen, umlagefähige Kosten und steuerliche Aspekte zusammenspielen können. Dabei ging es insbesondere um Möglichkeiten für Vermieter und Wohnungseigentümergemeinschaften, auf Wärmepumpen umzusteigen, ohne die Mieter finanziell zusätzlich zu belasten.
Viele Besucher nutzten bereits am Veranstaltungsabend die Gelegenheit, mit den anwesenden Fachleuten konkrete Vorhaben zu besprechen.
Heizungsförderung soll ab 2027 erneut sinken
Für Eigentümer, die einen Heizungstausch planen, ist auch der Zeitpunkt entscheidend. Nach den beim Infotag vermittelten Informationen sollen zum 1. Januar 2027 sowohl die Fördersätze als auch die förderfähigen Kosten erneut sinken.
Die während der Veranstaltung vorgestellten Beratungsstellen unterstützen Interessierte bei der Planung und den nächsten Schritten.
Der Wärmepumpen-Infotag ist Teil einer bundesweiten, herstellerneutralen Informationsreihe zum Heizungstausch. In der Saison 2026/2027 beteiligen sich insgesamt 25 Gastgeber-Kommunen. Die Veranstalter bezeichnen das Format als größte Informationsreihe dieser Art in Deutschland.
Weitere Informationen gibt es unter waermepumpen-infotag.de.
(Quelle: Stadt Weingarten)
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Was bedeutet das?Transparenz
- Erstmals veröffentlicht
- 26.10.2026, 08:23 Uhr





