Nach dem mutmaßlichen Missbrauch eines neunjährigen Mädchens in Wolfegg haben sich weitere mögliche Opfer bei der Polizei gemeldet. Die Ermittler bringen zudem einen Vorfall in Vogt mit dem 52-jährigen Tatverdächtigen in Verbindung.
Nach den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ravensburg soll der 52-jährige Tatverdächtige bereits vor mehreren Jahrzehnten weitere Mädchen missbraucht oder vor ihnen sexuelle Handlungen an sich vorgenommen haben. Die neuen Hinweise gingen bei den Ermittlern ein, nachdem der Fall in Wolfegg bekannt geworden war.
Weitere Betroffene brechen ihr Schweigen
Nach Angaben der Kriminalpolizei meldeten sich mehrere mutmaßliche Opfer erst jetzt bei den Ermittlern. Auslöser sei der bekannt gewordene Fall in Wolfegg gewesen. Die Frauen hätten ihr Schweigen nach den aktuellen Entwicklungen gebrochen.
Ermittler ordnen Vorfall in Vogt zu
Im Zuge der laufenden Ermittlungen konnten die Beamten dem Tatverdächtigen außerdem einen Vorfall in Vogt zuordnen. Demnach soll der 52-Jährige am Freitag, 26. Juni, gegen Mittag in einem Wohngebiet aus seinem Auto heraus ein siebenjähriges Mädchen angesprochen haben.
Das Kind lief jedoch davon, sodass es nach bisherigen Erkenntnissen zu keinen strafbaren Handlungen kam.
Kriminalpolizei setzt Ermittlungen fort
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ravensburg setzt ihre Ermittlungen zu den angezeigten Taten fort.
(Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Ravensburg und des Polizeipräsidiums Ravensburg