Großeinsatz der Feuerwehr Vegetationsbrand bei Hoßkirch: 16 Hektar Fläche stehen in Flammen

Vegetationsbrand bei Hoßkirch: 16 Hektar Fläche stehen in Flammen
Ein Vegetationsbrand bei Hoßkirch beschäftigte am Freitagnachmittag rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr. (Symbolbild: huettenhoelscher / iStock / Getty Images Plus)
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Ein Vegetationsbrand bei Hoßkirch beschäftigt am Freitagnachmittag rund 100 Feuerwehrkräfte. Die Polizei ermittelt gegen einen 64-Jährigen wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung.

Ein Feuer breitete sich am Freitagnachmittag auf einer Wiese und einem angrenzenden Stoppelfeld bei Hüttenreute aus und drohte, auf ein Waldstück überzugreifen. Nur durch einen umfangreichen Löscheinsatz konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden.

Am Freitag gegen 13 Uhr waren die Einsatzkräfte zu einem brennenden Feld bei Hüttenreute gerufen worden. Vor Ort zeigte sich, dass die Flammen von einer Wiese auf ein Stoppelfeld übergegriffen hatten. Durch auffrischenden Wind wurde das Feuer zusätzlich in Richtung eines Waldstücks getragen.

Feuerwehr verhindert Ausbreitung

Mit rund 100 Einsatzkräften und mehr als einem Dutzend Einsatzfahrzeugen gelang es der Feuerwehr, den Vegetationsbrand gegen 15.30 Uhr vollständig zu löschen. Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte von ortsansässigen Landwirten, die Löschwasser herbeischafften und Teile der betroffenen Felder umpflügten.

Rund zehn Kräfte des Sanitätsdienstes sicherten die Löscharbeiten ab. Insgesamt wurden etwa 16 Hektar Nutzfläche durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht derzeit noch nicht fest.

Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung

Der Polizeiposten Altshausen ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung gegen einen 64-Jährigen. Nach ersten Erkenntnissen soll ein von ihm entzündeter Reisighaufen am Rand einer Wiese nicht ausreichend unter Kontrolle gewesen sein und den Brand ausgelöst haben. Der Mann verletzte sich bei ersten Löschversuchen leicht.

Die Polizei weist angesichts der anhaltenden Trockenheit und Hitze darauf hin, in der Natur kein offenes Feuer zu entzünden und keine brennenden Gegenstände wie Zigarettenkippen achtlos wegzuwerfen. Bereits kleine Brandstellen könnten sich bei Wind und trockener Vegetation schnell zu großflächigen Bränden entwickeln.

(Quelle: Polizeipräsidium Ravensburg)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.