VfB-Trainer rechnet mit knappem Spielausgang

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Friedrichshafen – 26 Punkte aus zwölf Spielen, zehn Siege und Platz zwei in der aktuellen Tabelle. So lässt sich – laut VfB-Vereinsmitteilung – die überaus solide Leistung der powervolleys aus Düren in der bisherigen Hauptrunde kurz zusammenfassen. Für den VfB Friedrichshafen würde diese Bilanz deutlich ernüchternder ausfallen.
Denn: Mit gerade einmal der Hälfte der Punkte befinden sich die Häfler auf Platz fünf, also im Mittelfeld der Bundesliga-Tabelle. Doch obwohl die Zahlen für sich zu sprechen scheinen, ist der Gewinner für die anstehende Partie in der Ratiopharm-Arena am Samstag, 11. Dezember, noch keinesfalls in Stein gemeißelt (20 Uhr, live auf Twitch).
Bis dato trafen die SWD powervolleys Düren und der VfB Friedrichshafen in dieser Saison zwei Mal aufeinander. Zuletzt vor gut zwei Wochen, im Viertelfinale des DVV-Pokals und zuvor bereits im Hinspiel der Liga. Was die Ergebnisse beider Spiele gemeinsam hatten? Sie waren deutlich.
Bilanz ist in dieser Saison noch ausgeglichen
Das eine Mal belohnten sich – so der VfB weiter – die Jungs aus Düren mit drei Punkten für die Tabelle, beim Wiedersehen holten die Friedrichshafener dann zum Gegenschlag aus und sicherten sich mit einem glatten 3:0 den Einzug ins Pokalhalbfinale.
„Es fällt mir wirklich schwer zu sagen, wem in dieser Partie die Favoritenrolle zufällt. Ich rechne mit einem wirklich engen Rennen“, blickt Mark Lebedew, Cheftrainer der Häfler Mannschaft, auf das Spiel am dritten Adventssamstag voraus.
Dass die Vergabe der Favoritenrolle in diesem Fall keine einfach ist, werde besonders deutlich, wenn man neben den nüchternen Zahlen auch die Situationen betrachtet, in denen sich die Mannschaften aktuell befinden würden. Die Gastmannschaft aus Düren komme von Istanbul nahezu direkt nach Neu-Ulm.
Düren mit höherer Belastung
Mitgebracht hätten sie zwei bittere Niederlagen aus dem CEV-Cup und vermutlich blieben auch ein paar Kräfte am Bosporus zurück. Ob es ihnen gelingt, dieses Päckchen, das sie wohl unweigerlich mit sich tragen, bis zum Samstag abzulegen, sei noch offen. Beim verletzungsgeplagten VfB hingegen zeigen derweil alle Daumen nach oben.
„Lucas Van Berkel und Avery Aylsworth können die Belastung von Tag zu Tag steigern. Die Mannschaft ist wirklich gut drauf und wir arbeiten aktuell sehr akribisch, mit viel Liebe fürs Detail an unseren Schwächen“, gibt Mark Lebedew – kurz vor der Abreise seines Teams in Richtung Spieltag – Einblicke.
„Hinzu kommt, dass wir am Samstag wieder in unserer Heimhalle spielen können. Das macht viel aus. Hier haben wir dieses ‚Wohlfühl-Gefühl’, das in anderen Hallen oft fehlt. Auch wenn es ungewohnt sein wird, ohne die Unterstützung der Fans Vorort zu spielen, wissen die Spieler, dass die Leute Zuhause vor dem Streaming sitzen und die Daumen gedrückt halten.
Für den VfB ein enorm wichtiges Spiel
„Das pusht sie ungemein. Außerdem kennen alle Spieler diese Situation schon aus der vergangenen Saison“, erinnert sich der VfB-Cheftrainer. Bei all dem Trubel um die Rolle des Favoriten, steht eine Sache jedoch außer Frage. Das Spiel gegen Düren wird ein richtungsweisendes für den VfB sein.
Es gehe darum, sich den vierten Platz in der Hauptrunde zu sichern und positiv in den anstehenden Dezember-Marathon mit Champions League, Ligaspielen und Pokal-Halbfinale zu gehen.
(Pressemitteilung: VFB FRIEDRICHSHAFEN VOLLEYBALL GMBH)
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Was bedeutet das?Transparenz
- Erstmals veröffentlicht
- 10.12.2021, 10:57 Uhr
- Letzte Aktualisierung
- 10.12.2021, 12:37 Uhr





