Bundespolizisten in Friedrichshafen bedroht, beleidigt und tätlich angegriffen

Polizisten wurden in Friedrichshafen bei einer Kontrolle Angegriffen // Symbolbild.
Polizisten wurden in Friedrichshafen bei einer Kontrolle Angegriffen // Symbolbild. (Bild: picture alliance/dpa | Marijan Murat)

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Am Bahnhof Friedrichshafen Stadt ist es zu Bedrohungen und Beleidigungen gegen Bundespolizisten sowie einen tätlichen Angriff gekommen. Eine Bundespolizistin und ein Bundespolizist erlitten dabei leichte Verletzungen.

Am vergangenen Sonntagmorgen informierten Mitarbeiter der DB Sicherheit GmbH die Bundespolizei über eine stattfindende körperliche Auseinandersetzung am Bahnhof Friedrichshafen Stadt. Die Bundespolizisten kontrollierten daraufhin einen 18- und 19-jährigen deutschen Staatsangehörigen, die an der Auseinandersetzung beteiligt waren. Der 19-jährige Mann konnte sich nicht ausweisen und sollte zur Prüfung seiner Identität zur Dienststelle gebracht werden. Dieser Maßnahme versuchte er sich durch Flucht zu entziehen.

Auf der Flucht stürzte der junge Mann und konnte durch die eingesetzten Beamten kurzzeitig fixiert werden. In den Diensträumen versuchte der 19-Jährige die Bundespolizisten zu schlagen, zu treten und zu beißen. Zudem bedrohte und beleidigte er sie fortwährend. Bei der Durchsuchung seiner Sachen konnte eine Kleinmenge Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden. Nach der Durchführung einer angeordneten Blutentnahme brachte ihn ein Rettungswagen in eine Spezialklinik.

Die Bundespolizeiinspektion Konstanz ermittelt nunmehr wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungspersonen, Widerstand gegen Vollstreckungspersonen, Bedrohung, Beleidigung, Körperverletzung und unerlaubten Besitz von Betäubungsmitteln gegen ihn.

Wer kann sachdienliche Hinweise zu der körperlichen Auseinandersetzung am Bahnhof Friedrichshafen Stadt machen? Zeugen werden gebeten, sich mit der Bundespolizeiinspektion Konstanz unter der Rufnummer 07531 / 1288 – 0 in Verbindung zu setzen. Hinweise nimmt die Bundespolizei auch unter der kostenfreien Hotline 0800 6 888 000 entgegen.

(Pressemitteilung: Polizeipräsidium Konstanz)