Die Bürgerstiftung Laupheim hat einen neuen Stiftungsratsvorsitzenden: Nikolaus F. Rentschler wurde einstimmig gewählt. Auch die Förderbilanz kann sich sehen lassen.
Bei der gemeinsamen Herbstsitzung von Stiftungsrat und Vorstand am 14. Oktober wurde Prof. Dr. Nikolaus F. Rentschler einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Stiftungsrats gewählt. Er folgt auf Christa Jerg, die nach drei Amtszeiten satzungsgemäß nicht erneut für den Vorsitz kandidieren konnte. Sie wurde ebenfalls einstimmig zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.
Ihr bisheriger Stellvertreter Hans Fleschhut trat wie bereits vor drei Jahren angekündigt nicht erneut an. Als Gründungsstifter bleibt er Mitglied des Stiftungsrats.
Das Vorstandsteam mit Christian Striebel, Frank Schneider und Fridolin Schmid dankte beiden für ihren langjährigen Einsatz. „Christa Jerg und Hans Fleschhut haben die Bürgerstiftung mit großem Engagement geprägt. Die vertrauensvolle, konstruktive Zusammenarbeit war und bleibt ein Gewinn für Laupheim“, sagte Frank Schneider. Der Vorstand freue sich auf die Zusammenarbeit mit Rentschler und Jerg in ihren neuen Funktionen.
Rentschler bringt langjährige Erfahrung mit
Nikolaus F. Rentschler gehört dem Stiftungsrat bereits seit mehreren Jahren an. Zuvor leitete er die Museumsstiftung, die 2023 als zweckgebundener Stiftungsfonds in die Bürgerstiftung eingebracht wurde.
Auch Tobias Uhlmann, der seit 2017 Mitglied des Stiftungsrats ist, wurde einstimmig wiedergewählt.
Bürgerstiftung fördert 28 Projekte mit 35.000 Euro
Neben den Personalentscheidungen stand bei der Herbstsitzung die bisherige Förderarbeit im Mittelpunkt. Bis Mitte Oktober unterstützte die Bürgerstiftung insgesamt 28 Projekte mit rund 35.000 Euro.
Die Förderungen umfassen Bildungsangebote, Projekte für Jung und Alt sowie Initiativen in den Bereichen Kultur, Ehrenamt, Begegnung und Integration. Dazu gehört auch die „Christa-Maucher-Spende“, mit der Menschen in Notlagen unterstützt werden.
Teilorte sollen stärker eingebunden werden
Künftig möchte die Bürgerstiftung ihre Zusammenarbeit mit den vier Laupheimer Teilorten Bihlafingen, Baustetten, Obersulmetingen und Untersulmetingen intensivieren.
Ein erster Austausch fand bereits am 30. September statt. Zwei Vertreter der Bürgerstiftung nahmen an der Ortschaftsratssitzung in Untersulmetingen teil. Schrittweise soll die Zusammenarbeit auf alle Teilorte ausgeweitet werden.
„Die Bürgerstiftung ist für alle Laupheimerinnen und Laupheimer da. Im persönlichen Austausch erfahren wir, wo wir vor Ort sinnvoll unterstützen können“, erklärte Fridolin Schmid.
Spende von 10.000 Euro für weitere Förderprojekte
Zusätzliche Mittel für die Förderarbeit erhielt die Bürgerstiftung durch eine Spende in Höhe von 10.000 Euro. Das Geld stammt von einer Laupheimer Mitbürgerin, die der Stiftung den Betrag kürzlich zukommen ließ.
Der Vorstand bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und betonte, dass die Mittel sorgfältig eingesetzt werden sollen.
„Wir verstehen uns als Plattform, um Gelder gezielt und verantwortungsvoll für die Menschen hier vor Ort einzusetzen – vereins- und organisationsübergreifend, in der Kernstadt ebenso wie in den Teilorten“, sagte Christian Striebel.
(Quelle: Laupheimer Bürgerstiftung)