Rheinstrecke Einschränkungen der Schifffahrt zwischen Stein am Rhein und Schaffhausen
Aufgrund des Hochwassers in diesem Frühling und Sommer sowie der damit verbundenen sehr hohen Fließgeschwindigkeiten des Rheins, hat sich die Sole des Hochrheins in einigen Flussabschnitten verändert. Schiffsführenden wird dringend empfohlen die Pegelstände und den Tiefgang ihrer Boote zu beachten und bei Unsicherheit die Strecke zwischen Stein am Rhein und Schaffhausen nicht zu befahren.
Wertvolles Naherholungs- und Naturschutzgebiet „Alter Rhein“
Der Alpenrhein wurde durch die Internationale Rheinregulierung (IRR) eingedämmt und begradigt. Den einst wilden Fluss haben die Anrainerstaaten Österreich und Schweiz gezähmt und die Gefahr von wiederkehrenden Hochwassern weitgehend gebannt. Das Wochenblatt hat kürzlich ausführlich darüber berichtet. Nach zwei Durchstichen hat der Rhein sein neues Bett gefunden. Gleichzeitig entstanden zwei voneinander unabhängige Flussläufe, die man jeweils als „Alten Rhein“ bezeichnet.
Traurige Bestätigung Frauenleichen aus dem Rhein identifiziert: Es sind die Vermissten
Am Wasserkraftwerk Reckingen wurden am 7. und 8. August zwei Frauenleichen gefunden. Es wurde vermutet, dass es sich bei den Toten um die seit Tagen vermissten jungen Frauen handelte, die im Rhein bei Hohentengen ertranken. Nun die traurige Gewissheit.
Seit 130 Jahren versucht man, den „größten Wildbach“ Europas zu bändigen
Hochwasserereignisse im Vorarlberger und St. Galler Rheintal datieren bis ins 11. Jahrhundert zurück, sie prägten auch den Begriff „Rheinnot“. Erst mit dem Staatsvertrag von 1892, dem weitere folgten und den nachfolgenden Regulierungsbauwerken der „Internationalen Rheinregulierung“ konnten die Bewohner des Rheintals aufatmen und den wirtschaftlichen Aufschwung ihrer Region einleiten. Heute leben rund 300.000 Menschen im unteren Rheintal. Das traumhaft schöne Naturschutzgebiet an der Rheinmündung und am „Alten Rhein“ lädt zum Genießen und Wandern ein.