Die Squattwins Julia und Stephanie Müller stellen am Sonntag in Isny gemeinsam mit ihrem Team einen Weltrekord auf. In zwölf Stunden legen sie mit einem 30-Kilo-Sandsack 144 Kilometer zurück.
Die Stadt Isny hat am Sonntag, 26. Juli, einen besonderen Sporttag erlebt. Julia und Stephanie Müller, besser bekannt als die Squattwins, stellten gemeinsam mit ihrem zwölfköpfigen Best-of-Allgäu-Team einen Weltrekord auf. Zwölf Stunden lang trugen die Athleten im Staffellauf einen 30 Kilogramm schweren Sandsack über die Tartanbahn im Adolf-Wälder-Stadion. Bürgermeister und Schirmherr Rainer Magenreuter würdigte die Leistung anschließend mit einem Eintrag der Weltrekordler ins Goldene Buch der Stadt.
144 Kilometer in zwölf Stunden
„Herzliche Gratulation zu dieser großartigen Leistung“, sagte Bürgermeister Rainer Magenreuter am Sonntagabend beeindruckt nach dem Ende des Weltrekordversuchs.
Von 8 bis 20 Uhr drehten die Müller-Zwillinge gemeinsam mit zehn ausgewählten Extremsportlern ununterbrochen ihre Runden – jeweils mit dem Sandsack auf den Schultern und im hohen Tempo.
Die Organisation „Guinness World Records“ hatte wenige Tage zuvor eine Mindestdistanz von 72 Kilometern für den Weltrekord vorgegeben. Bereits nach der Hälfte der Zeit war diese Marke erreicht. Statt das Tempo zu drosseln, steigerten die zwölf Athleten ihre Leistung weiter. Unterstützt von zahlreichen Fans legten sie am Ende insgesamt 144 Kilometer zurück und verdoppelten damit die geforderte Mindestdistanz. Nach dem erfolgreichen Abschluss erklang im Stadion der Queen-Klassiker „We are the Champions“.
Bereits der 14. Weltrekord
„Wir sind einfach nur stolz. Vielen Dank an alle, die uns bei diesem Weltrekord unterstützt haben“, freuten sich Julia und Stephanie Müller nach ihrer sportlichen Leistung in ihrer Heimatstadt.
Für die Zwillinge, die auf Social Media allein auf Instagram mehr als eine Million Follower haben, war es bereits der 14. Weltrekord ihrer Karriere. Die erstmalige Austragung eines Weltrekordversuchs in Isny, die auf eine Idee von Bürgermeister Magenreuter zurückgeht, erfüllte den beiden einen lang gehegten Herzenswunsch.
Vielfältiges Rahmenprogramm im Stadion
Neben dem Weltrekordversuch wurde den Besuchern im Adolf-Wälder-Stadion ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten. Der Verein Herzenswünsche Allgäu organisierte eine DKMS-Typisierungsaktion zur Gewinnung potenzieller Stammzellenspender. Zudem sammelten Kinder bei einem Sponsorenlauf Geld für den guten Zweck, die Karateschule Imeri bot ein Probetraining an und der FC Isny sorgte mit großem ehrenamtlichem Einsatz für die Bewirtung, die musikalische Begleitung sowie ein gut besuchtes Elfmeterturnier auf dem Rasen.
(Quelle: Stadt Isny i. A.)