Beim Biberacher Schützenfest registriert die Polizei weniger Straftaten als im Vorjahr. Die Einsatzkräfte ziehen trotz einzelner Angriffe auf Beamte insgesamt eine positive Bilanz.
Mehrere zehntausend Besucher kamen vom 17. bis 26. Juli zum Biberacher Schützenfest. Um die Sicherheit auf dem Festgelände zu gewährleisten, hatte die Polizei ihr Einsatz- und Präsenzkonzept gemeinsam mit dem Veranstalter, der Stadt Biberach sowie weiteren Blaulichtorganisationen vorbereitet. Das Fest verlief nach Angaben der Polizei größtenteils friedlich.
Polizeibilanz zum Schützenfest
Während aller Einsatztage wurden insgesamt 41 Straftaten registriert. Das waren sieben weniger als beim Schützenfest im Vorjahr. Zu den erfassten Delikten gehörten 15 Körperverletzungen, drei Diebstähle sowie sechs Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Erstmals kam in diesem Jahr zudem die Mobile Wache zum Einsatz. Darüber hinaus kontrollierten zivile Polizeibeamte mehrere hundert Personen mit Blick auf den Jugendschutz.
Mehr Angriffe auf Polizeibeamte
Trotz des Rückgangs der Straftaten verzeichnete die Polizei einen Anstieg bei den Angriffen auf Einsatzkräfte. In drei Fällen kam es zu Straftaten zum Nachteil von Polizeibeamten. Insgesamt wurden dabei drei Beamte verletzt, unter anderem durch den Wurf eines Glases gegen den Kopf.
(Quelle: Polizeipräsidium Ulm)