Zwei neue Wetterstationen in Stafflangen und Ringschnait

Zwei neue Wetterstationen in Stafflangen und Ringschnait
Pegelmessung Kolpingstraße Rotbach/Wolfentalbach. (Bild: Stadtverwaltung Biberach)
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Redaktion

Biberach – Auf dem Dach des Rathauses in Stafflangen und an der Dürnachhalle in Ringschnait wurden zwei neue Wetterstationen installiert. Sie sind im Netz der Wetterwarte Süd eingebunden wie auch die Wetterstation Dollinger-Realschule und die Wetterstation der Firma Boehringer Ingelheim.  

Die vollautomatische Messstation wird mit Solarenergie betrieben und erfasst alle wichtigen Wetterdaten wie Temperatur, Windrichtung und Windstärke, Luftfeuchte, Luftdruck, Niederschlag und Sonnenscheindauer. Damit sie auch im Winter bei Schneefall in der Lage ist, die Niederschlagsmenge zu erfassen, kann sie beheizt werden. Die Messstation überträgt im Fünfminutentakt die Daten an die Wetterwarte Süd. Im Internet sind die Messwerte für jedermann kostenfrei einsehbar unter www.wetterwarte-sued.com.

Nicht nur aufgrund der sich verändernden Klimabedingungen mit unverkennbar zunehmenden Starkregen- und Sturmereignissen war es wichtig, die beiden Wetterstationen einzurichten, da hier das Netz der Wetterstationen im Landkreis noch lückenhaft war. Neben der Überwachung und Auswertung der Wetterdaten durch Roland Roth mit seinem Team von der Wetterwarte Süd können auch für die Bürgerinnen und Bürger diese Daten von Bedeutung sein, wenn im Falle eines Unwetters Nachweise zur Schadensregulierung bei der Versicherung erbracht werden müssen.

Ferner hat die Stadt Biberach zwei Pegelsensoren am Rotbach installiert. Die vollautomatischen Pegelstationen werden mit Solarenergie betrieben und erfassen alle wichtigen Pegelstände für den Rotbach/Wolfentalbach. Ein Pegelsensor ist in der Eichener Straße in Stafflangen und der andere Sensor in der Kolpingstraße bei der Tiefgarage Stadthalle in Biberach angebracht.

Die Pegelsensoren übertragen im 30-Minutentakt die Daten an die Netze BW. Die Pegelstände sind für alle kostenfrei einsehbar unter https://noysee.netze-bw.de/login. Um die Pegelstände einsehen zu können muss man sich als „Gast“ anmelden. Es wird ein Teil der Deutschlandkarte gezeigt, man muss dann herauszoomen um auf die richtigen Pegel zu kommen, welche für die Stadt Biberach relevant sind. Des Weiteren sind drei bestehende Pegelmessungen an Riß und Umlach vorhanden. Diese können ebenso unter https://www.hvz.baden-wuerttemberg.de/ eingesehen werden. Auf diesem Link sind die Pegel des Landes Baden-Württemberg ersichtlich.

(Pressemitteilung: Stadtverwaltung Biberach)