Zeppelin Universität beruft Professor Dr. Steffen Eckhard auf den Lehrstuhl für Public Administration und Public Policy

Zeppelin Universität beruft Professor Dr. Steffen Eckhard auf den Lehrstuhl für Public Administration und Public Policy
Berufen auf den Lehrstuhl für Public Administration und Public Policy an der Zeppelin Universität: Professor Dr. Steffen Eckhard. (Bild: ZU/Nicolas Bühringer)
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Redaktion

Friedrichshafen – Die Zeppelin Universität (ZU) hat Professor Dr. Steffen Eckhard auf den Lehrstuhl für Public Administration und Public Policy berufen. Der Politik- und Verwaltungswissenschaftler hat zuletzt an der Universität Konstanz gelehrt und geforscht und wird an der ZU nun den Fachbereich Staats- und Gesellschaftswissenschaften verstärken.

„Die ZU ist eine junge und aufstrebende Universität, die wie keine andere Bildungseinrichtung in Deutschland für die Idee von gesellschaftlichem Unternehmertum steht“, erläutert Eckhard seine Beweggründe für den Wechsel an die ZU. „Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, als Teil dieser Gemeinschaft den Studierenden einen wissenschaftlichen Zugang zur Analyse und Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen zu vermitteln.“

„Die Lehre und Forschung von Steffen Eckhard umfasst ein breites Spektrum an Themen zu öffentlichen Organisationen und Verwaltungshandeln im lokalen und internationalen Kontext. Mit seiner Berufung auf den Lehrstuhl für Public Administration und Public Policy ist es uns gelungen, unsere Politik- und Verwaltungswissenschaften um eine ausgezeichnete und innovative Expertise zu bereichern“, sagt ZU-Präsident Professor Dr. Klaus Mühlhahn.

Steffen Eckhard studierte im Bachelor und Master Politik- und Verwaltungswissenschaft an den Universitäten Konstanz, Stockholm und Grenoble. Nach seinem Studium war er am Global Public Policy Institute (GPPi) in Berlin als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. In seiner gleichzeitigen Promotion an der Universität Konstanz beschäftigte er sich mit dem Management von Friedensmissionen im Kosovo und in Afghanistan. Anschließend wechselte er an den Lehrstuhl für Empirische Theorien der Politik am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Dort war er als wissenschaftlicher Koordinator und zwischenzeitlich als Vertretungsprofessor angestellt. In seiner Habilitation befasste er sich mit dem Einfluss internationaler Verwaltungen auf die Politikformulierung und -umsetzung in internationalen Organisationen. Zuletzt kehrte Steffen Eckhard zurück an die Universität Konstanz, um dort die Juniorprofessur für Public Administration und Organization Theory zu übernehmen. Sowohl in Konstanz als auch in München wirkte er in von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und vom Social Sciences and Humanities Research Council (SSHRC) of Canada geförderten Forschungsprojekten mit.

Seit diesem Jahr leitet Steffen Eckhard einen neuen Forschungsverbund mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung und der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl zum Krisenmanagement von Kommunen und Landkreisen in Deutschland. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit am Lehrstuhl für Public Administration und Public Policy an der ZU wird in der Erforschung digitaler Ressourcen als Quelle neuer Forschungsdaten, wie zum Beispiel maschinelles Lernen zur automatisierten Analyse von Texten, liegen. In Kooperation mit der Universität Passau und dem Exzellenzcluster „The Politics of Inequality“ der Universität Konstanz nutzt er diese Methodik in einem aktuellen Forschungsprojekt, um die gesprochene Verwaltungssprache zu untersuchen.

(Pressemitteilung: Zeppelin Universität)