„Wir wissen ja, dass wir es können“

„Wir wissen ja, dass wir es können“
Glaubt an das Leistungsvermögen seiner Damen: TSG-Coach Lars Rossi. (Bild: Alex Hoth)

Ailingen (tmy) – Lars Rossi, Trainer der Landesliga-Handballerinnen der TSG Ailingen, atmete nach dem hart erkämpften 24:24-Unentschieden gegen die HSG Langenau / Elchingen erst einmal kräftig durch, nachdem seine Mannschaft zuletzt stets leer ausgegangen war. Im Interview mit dem WOCHENBLATT erklärt der Coach, was dieser moralische Erfolg bedeuten kann.

Herr Rossi, was bedeutet dieser Teilerfolg für Sie?

Langenau / Elchingen war vor dem Spiel gegen uns Tabellendritter und daher klar favorisiert. Daher ist dieser Punktgewinn für mich mit purer Erleichterung und Freude verbunden. Schön war, dass die Mädels nie aufgegeben haben und als Team aufgetreten sind.

Wie sehr gibt dieses Erfolgserlebnis Aufwind für die kommenden Aufgaben?

Ich hoffe, dass wir daraus viel positive Energie ziehen können. Aber uns ist bewusst, dass man sich gegen jeden Gegner neu motivieren muss, weil jede Mannschaft anders ist. Auch im nächsten Spiel geht es wieder um alles – diese Liga ist richtig eng.

Dieses Mal dürften Ihre Damen und Sie allerdings in der Favoritenrolle sein…

Es ist aus meiner Sicht logisch, dass wir da punkten sollten und auch müssen. Ich sehe uns mit Schnaitheim auf Augenhöhe, auch wenn die TSG gleich gegen die starken Gegner bestehen musste. Wir wissen ja, dass wir es können – es fehlt eigentlich nicht viel.

Aber Ihre Zuversicht ist größer geworden?

Nun, diesen Teilerfolg nehmen wir gerne so mit und versuchen im nächsten Spiel noch besser zu werden. Wir wollen zukünftig auch für Svenja (Kebach, Anmerkung der Redaktion) spielen, die sich leider abermals schwer am Knie verletzt hat und für die restliche Runde ausfällt. Ich hoffe, dass es wieder aufwärts geht und sie unseren Sport noch nicht komplett aufgeben muss.