„Wild Wings“ sind zu einer Zwangspause gezwungen

„Wild Wings“ sind zu einer Zwangspause gezwungen
Dürfen vorerst nicht mehr auf dem Eis stehen: die „Wild Wings“ aus Schwenningen (blaue Trikots). (Foto von Marco Leipold/City-Press GmbH)
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Redaktion

Schwenningen – Im Rahmen der engmaschigen, protokollmäßigen Testverfahren innerhalb des Hygienekonzepts der Schwenninger Wild Wings wurden in den vergangenen Tagen positive Befunde innerhalb der Mannschaft festgestellt. Dabei sind – laut Pressemitteilung – die Spieler Johannes Huß, David Cerny, Emil Kristensen, Tyson Spink, Andreas Thuresson und Jamie MacQueen betroffen. Den Spielern geht es der aktuellen Situation entsprechend gut.

Durch die konsequente Anwendung des Hygienekonzepts konnten die aufgetretenen Fälle – so die „Wild Wings“ weiter – schnell identifiziert, isoliert und die Nachverfolgung sichergestellt werden. Die weiteren Spieler sowie das Trainerteam der Wild Wings hatten sich bereits vorsorglich in den vergangenen Tagen in Isolation begeben. In enger und zielführender Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Schwarzwald-Baar und der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) wurden verschiedene Lösungsmöglichkeiten entwickelt. Zum Schutz aller Beteiligten war jedoch, in enger Absprache mit dem Gesundheitssamt, die Festlegung einer mindestens bis zum 9. Dezember andauernden häuslichen Quarantäne für das gesamte Team unumgänglich.

Unter diesen Umständen ist eine weitere Teilnahme am MagentaSport-Cup für die Wild Wings nicht mehr möglich und das Spiel gegen die Adler Mannheim am kommenden Sonntag muss entsprechend abgesagt werden. „Es ist für unsere Fans und vor allem für die Spieler und unsere sportliche Leitung sehr schade, dass wir nicht mehr am MagentaSport-Cup teilnehmen. Im Vordergrund steht jedoch nun, dass alle wieder gesund werden, wir die Infektionskette unterbrechen und dadurch die anderen Team-Mitglieder und potenzielle Kontaktpersonen schützen“, wird der Verein in seiner Mitteilung zitiert.

Die Schwenninger Wild Wings wünschen den betroffenen Spielern eine gute Besserung und eine schnelle Rückkehr in den Kreis der Mannschaft. Des Weiteren gilt dem Gesundheitsamt Schwarzwald-Baar ein Dank für die schnelle und unkomplizierte Unterstützung und Beratung in dieser für alle Beteiligten schwierigen Situation.