Oktober war laut Wetterdienst viel zu mild im Südwesten

Ein Hund eilt unter einem verfärbten Baum voraus.
Ein Hund eilt unter einem verfärbten Baum voraus. (Bild: Uwe Zucchi/dpa/Symbolbild)

Deutsche Presse-Agentur
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Der Oktober 2023 war in Baden-Württemberg laut vorläufiger Bilanz des Deutschen Wetterdienstes deutlich zu mild. Er sei mit 12,7 Grad der drittwärmste Oktober seit 1881 gewesen, teilte der DWD am Montag in Offenbach mit. Den wärmsten Oktober gab es im vergangenen Jahr mit 12,2 Grad. Der Wetterdienst registrierte 8,7 Grad als vieljährigen Mittelwert in der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990.

Im Oberrheingraben wurden nochmals bis zu zehn Sommertage gezählt. Am Freitag, den 13. meldeten Rheinfelden und Müllheim mit je 30,1 Grad die bundesweiten Oktoberspitzenwerte. Diese gingen als die spätesten jemals in Deutschland verzeichneten Hitzetage in die Annalen ein. Mit etwa 135 Stunden habe der Südwesten den zweiten Platz der sonnigsten Gebiete Deutschlands im Oktober 2023 belegt.

Mitte des Monats sanken die Temperaturen vorübergehend sehr stark und stoppten in den Morgenstunden im leichten Frostbereich. Anschließend wurde es bei zunehmenden Niederschlägen wieder milder und bis zum Monatsende fielen 85 Liter Regen pro Quadratmeter.