Wassersport zieht an und weckt Emotionen

Wassersport zieht an und weckt Emotionen
Board und Trendsport in Halle A5. (Bild: Messe Friedrichshafen)
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Redaktion

Gut getrimmt lag die Interboot auf ihrem neuntägigen Törn im Wind und hat mit 348 Ausstellern und teilnehmenden Firmen an Bord rund 49.800 Wassersport-Fans (2021: 45 600) aus Deutschland, Österreich und der Schweiz angezogen.

„Wir können trotz vielfältiger Herausforderungen, wie beispielsweise der Energiekrise, sowohl einen Aussteller- als auch einen Besucherzuwachs verkünden. Damit hat sich die Interboot erfolgreich als zweitgrößte Wassersportmesse in Deutschland behauptet. Durch die kontinuierliche Durchführung auch in den letzten beiden Jahren, haben wir Verlässlichkeit gezeigt. So hat die Interboot sogar in Corona-Zeiten Kurs gehalten und wir konnten wieder vermehrt Besucher aus unserem kaufkraftstarken Einzugsgebiet mobilisieren“, erklärt Messe-Chef Klaus Wellmann.

Einsteigern bis hin zum Profi bot die internationale Wassersport-Ausstellung eine große Bandbreite rund um Boote, Boards, Bekleidung und Zubehör. Das vielschichtige Rahmenprogramm in den Hallen, auf dem Messe-See und dem Bodensee lieferte spritzige Erlebnisse sowie fachliches Wissen und wurde sehr gut angenommen.

Ob Stand-Up Paddle, Jolle, Jet-Ski und Schlauchboot für Einsteiger oder das Kabinenboot ab acht Metern für echte Seebären: Die Interboot hatte für alle Altersklassen und in allen Preiskategorien das passende Gefährt. „Uns geht es darum, mit unserem Angebot sowohl erfahrene Wassersportlerinnen und -sportler als auch Einsteiger und Familien anzusprechen und Wassersport für alle emotional erlebbar zu machen. Nach den Coronaeinschränkungen der letzten beiden Jahre, war es uns ein großes Anliegen, Mitmachaktionen sowie das Showprogramm auf dem Messe-See zu reaktivieren und auch wieder vermehrt Boote zum Testen im Interboot-Hafen bereit zu stellen. Die große Mehrheit der Ausstellerschaft war mit dem Messerverlauf zufrieden und berichtete von vielversprechenden Gesprächen mit einem fachkundigen und kaufinteressierten Publikum sowie guten bis sehr guten Verkäufen“, berichtet Projektleiter Felix Klarmann, der in diesem Jahr erstmals auf der Kommandobrücke stand und die Interboot mit seinem Team erfolgreich über die Ziellinie geführt hat.

Zufrieden blickt auch Michael Menken, Geschäftsführer von Bootscenter Menken, auf die Interboot zurück: „Die Messe verlief für uns gut. Die Kundschaft haben wir dieses Jahr als kaufinteressiert und sehr gut informiert wahrgenommen. Viele von ihnen haben das Testangebot im Hafen begeistert angenommen. Der Mix aus Halle und Interboot-Hafen macht die Messe für uns im deutschen Raum einmalig. In Zukunft würden wir unsere Präsenz im Hafen gerne noch weiter ausbauen und ein breiteres Spektrum an Booten in den Hafen legen.“

Dennis Pfister von Boote Pfister hat neben Yachtbesitzern auch Einsteiger im Blick und bemerkt: „Am ersten Wochenende war der Besucherandrang bei uns am Stand so hoch wie noch nie zuvor. Generell ist das Kaufverhalten in diesem Jahr allerdings etwas verhaltener. Wir verzeichneten ein starkes Feld an Neueinsteigern mit Interesse an Gebrauchtbooten, kleinen Sportbooten bis sechs Metern sowie Jet-Skis und wir konnten vielen Kunden von morgen Lust auf Wassersport machen. Messen werden nach wie vor enorm wichtig sein, denn gerade die Neueinsteiger gehen auf Wassersport-Ausstellungen, weil sie die Händler und Hersteller noch gar nicht kennen.“

Unverzichtbar ist die Interboot auch für die Eidgenossen. Vinzenz Batt, Geschäftsführer des Schweizerischen Bootbauer-Verbands resümiert: „Die Interboot lief in diesem Jahr von den Ausstellerzahlen her besser als in den vergangenen zwei Jahren, auch wenn einige frühere Aussteller nicht teilnehmen konnten, weil sie das Luxusproblem hatten, keine Boote zur Verfügung zu haben. Im kommenden Jahr hoffen wir wieder auf eine Steigerung. Die Rahmenbedingungen sind hier auf der Interboot mit ihren schönen Hallen, dem Messe-See und dem Bodensee super. Sie ist unsere Hausmesse in vielerlei Hinsicht wie Verkauf, Networking und Schaufenster der Schweizer Bootsbaubranche.“

Synergien mit dem Element Wasser bot die Messe InterDive, die in Halle B5 als Parallelveranstaltung am zweiten Interboot-Wochenende (22. bis 25. September) mit Tauchausrüstungen und Accessoires vom Schnorchel über das komplette Tauchequipment bis hin zu Geheimtipps für traumhafte Tauchreviere zahlreiche Besucher anzog. 

Persönliche Wassersport-Erlebnisse in allen Facetten verspricht auch die nächste Interboot vom 23. September bis 1. Oktober 2023. 

Weitere Informationen gibt es im Internet.

(Pressemitteilung: Messe Friedrichshafen)