Was müssen Urlauber aktuell in Österreich beachten

Was müssen Urlauber aktuell in Österreich beachten
Österreich gilt seit dem 16. Januar als Hochrisiko-Gebiet. (Bild: pixabay)
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Redaktion

Lindau (pr/le) – Unser Nachbarland hat seine Einreisebestimmungen und die Regeln im Land massiv verschärft. Seit dem 16. Januar gilt Österreich wieder als Hochrisiko-Gebiet. Das bedeutet, dass alle Reisenden vor der Rückkehr die Digitale Einreiseanmeldung ausfüllen müssen. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss nach der Rückkehr in Deutschland für 10 Tage in Quarantäne.

Für Tagestouristen gibt es keine Ausnahmen. Im Freien gilt die Maskenpflicht, wenn der 2-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann (u.a. Fußgängerzonen, Warteschlangen, Gruppenansammlungen). Die Corona-Regeln werden streng kontrolliert und Verstöße mit Bußgeldern ab 500 Euro geahndet.

Kleiner Grenzverkehr

Auch für Kurzaufenthalte von unter 24 Stunden in Österreich gibt es keine Ausnahmen: Wer ohne Quarantäne einreisen will, muss genesen oder geimpft sein und benötigt zusätzlich einen PCR-Test oder eine Booster-Impfung.

Bei der Rückkehr nach Deutschland sind nach Kurzaufenthalten in einem Hochrisiko-Gebiet von unter 24 Stunden derzeit weder die Digitale Einreiseanmeldung noch Quarantäne vorgeschrieben. Allerdings wird ein 3G-Nachweis benötigt.

Transit durch Österreich

Die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp ist ohne Einschränkungen möglich. Ausnahmen für ein kurzes Tanken und einen Toilettenbesuch werden in der Regel geduldet. Transitreisende sind von der Testpflicht ausgenommen. Weitere ausführliche Infos gibt es beim ADAC.

Gültigkeit Impfzertifikat

Österreich hat die Gültigkeit von Impfzertifikaten von 360 auf 270 Tage verkürzt. Ausgenommen sind Personen, die genesen und zumindest einmal geimpft sind: Ihr Zertifikat gilt weiterhin 360 Tage. Die Gültigkeit des Grünen Passes wird ab dem 1. Februar auf 180 Tage reduziert. Das gilt für Personen, die die zweite Impfung erhalten haben. Für Geboosterte bleibt die Gültigkeit bei 270 Tagen.

(Quelle: ADAC/Presse)