Was hat Willy Bogner mit James Bond zu tun?

Was hat Willy Bogner mit James Bond zu tun?
Willy Bogner, Portrait von 2009. Persönliche Einblick in sein bewegtes Leben sind am 17. Januar, 22 Uhr, im BR Fernsehen in „Lebenslinien“ zu sehen. (Bild: Bildarchiv Willy Bogner/BR)
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Redaktion

Der Skirennläufer, Pionier der Sportmodebranche, Unternehmer und Filmemacher Willy Bogner feiert am 23. Januar seinen 80. Geburtstag. In der Sendereihe „Lebenslinien“ gewährt er einen sehr persönlichen Einblick in sein bewegtes Leben. Das BR Fernsehen zeigt „Willy Bogner – Durch Feuer und Eis“ am Montag, 17. Januar, 22 Uhr.

In der BR Mediathek ist der Film ab sofort abrufbar.

Auf den Skiern an Ass

Willy Bogner wird 1942 in München geboren. Da sein Vater, Willy Bogner Senior, Skirennläufer und Skiverkäufer ist, lernt Willy Junior Skifahren wie andere das Radeln. Bald schon gewinnt er selbst Rennen und feiert in den 60er Jahren internationale Erfolge.

Beruflich steil nach oben

„Beim Sport lernt man verlieren“, sagt Bogner. Diese Erfahrung trägt ihn über manche schwere Zeit seines Lebens. Beruflich geht es für Willy Bogner immer steil nach oben. Nach seiner Skirennkarriere wendet er sich seiner zweiten Leidenschaft zu und dreht seinen ersten Film, der sofort zum Erfolg wird. Bogner schafft die damals im Film einzigartige Verbindung von Sport und Musik. Als Filmemacher, Produzent und Drehbuchautor gewinnt er Preise und steht für Sportsequenzen von vier James Bond-Filmen vor und hinter der Kamera.

Umgeben von privaten Schicksalsschlägen

Daneben steigt er Ende der 70er Jahre in das elterliche Unternehmen ein, führt es zum internationalen Erfolg und stattet lange Zeit die deutsche Olympiamannschaft aus.

Doch so gut es für ihn beruflich läuft, privat wird er immer wieder von schweren Schlägen getroffen. Denn drei der wichtigsten Menschen in seinem Leben sterben vor der Zeit, teils unter dramatischen Umständen. Doch Willy Bogner hat es geschafft, nach diesen Tiefpunkten wieder aufzustehen und der Welt weiterhin ein Lächeln zu schenken.

(Quelle: BR/Presse/le)