Vorläufige Saisonbilanz der Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB)

Vorläufige Saisonbilanz der Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB)
Die BSB blickt auf eine wechselhafte Saison zurück, mit der sie insgesamt aber zufrieden sein können. (Bild: Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH)

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Redaktion

Noch bis 16. Oktober sind die Kursschiffe der Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) unterwegs, doch bereits jetzt zieht das Unternehmen mit Sitz in Konstanz eine erste vorläufige Bilanz. So blicken die BSB auf eine wechselhafte Saison zurück, mit der sie insgesamt aber zufrieden sein können.

„Im Frühjahr hatten wir noch mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen, was zu stärkeren Verlusten führte, die wir nicht mehr aufholen konnten“, so BSB-Geschäftsführer Frank Weber. „Auch wenn wir unsere Fahrgastzahlen gegenüber den Jahren 2020 und 2021 gesteigert haben, liegen wir noch immer hinter den Zahlen des Vergleichszeitraums 2017 bis 2019.“ Dennoch zeigt sich Weber zufrieden.

„Wenn man die Gesamtumstände – Energiepreissteigerungen, unsichere Wirtschaftslage, Ukraine-Krieg, Inflationsgeschehen und die im Frühjahr noch herrschende Zurückhaltung wegen Corona – berücksichtigt, kann die Saison 2022 als erfolgreich angesehen werden. Wir hatten im Frühjahr das jetzt erreichte Ergebnis nicht zu hoffen gewagt.“ Insbesondere der Wegfall der Corona-Beschränkungen und günstige Wetterbedingungen über weite Teile der Saison haben ihren Beitrag geleistet.

Beliebtestes Ziel waren der Tourismusmagnet Insel Mainau, aber auch die Rundfahrtangebote auf dem Überlinger See sowie in Lindau wurden mit wachsendem Interesse wahrgenommen. Ebenso war der Shuttleverkehr zu den Bregenzer Festspielen gut gebucht. Weiterhin ungebrochen ist auch die Radel-Freude der BSB-Fahrgäste. Hier konnten die Verkaufszahlen gesteigert werden.

Während der Wintermonate bieten die BSB ebenfalls Fahrten an, bei denen man den See von einer anderen Seite kennenlernen kann.

Alle Informationen und Tickets unter www.bsb.de.

(Pressemitteilung: Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH)