Von der Vorpraktikantin zur Bereichsleiterin und jetzt in den Ruhestand

Von der Vorpraktikantin zur Bereichsleiterin und jetzt in den Ruhestand
Zum Abschied überreichten Jörg Munk (links) und Markus Wursthorn Schneeschuhe für den Ruhestand sowie ein Weidengestell mit Buntglas aus der Kreativwerkstatt in Rosenharz. (Bild: Stiftung Liebenau)
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Redaktion

Bodnegg (pr/le) – Nach 40 Dienstjahren in der Liebenau Teilhabe verabschiedet sich Margarete Crönert nun als Bereichsleiterin des Fachzentrums Rosenharz. Coronabedingt konnte die Verabschiedung nur digital stattfinden, dennoch war sie emotional, berührend und wertschätzend.

Den Mitarbeitern immer den Rücken gestärkt

„Sie werden eine große Lücke hinterlassen“, sagte Jörg Munk, Geschäftsführer der Liebenau Teilhabe, in seiner Abschiedsrede, denn Margarete Crönert habe nicht nur einen großen Beitrag zur Weiterentwicklung der Behindertenhilfe und der Stiftung Liebenau geleistet.

Sie sei auch eine „Freiraumschafferin“ gewesen, die ihren Mitarbeitenden Wege und Räume eröffnet habe, um sich selbst mit den eigenen Stärken und Fähigkeiten zu entfalten. Sie stärkte ihnen immer den Rücken und setzte sich für die Basis ein. Stets behielt sie eine achtende und fördernde Haltung mit Blick auf die Autonomie und Entwicklung der Menschen. Auch dadurch war sie bei allen Kolleginnen und Kollegen hochgeschätzt.

Die eigene Meinung ist gefragt

Margarete Crönert hat über die Jahre ihren ganz eigenen Führungs- und Arbeitsstil entwickelt. Scherzhaft sagte sie „Bei mir müssen die Chefs sich erstmal ihre Sporen verdienen!“ Gerade durch ihre unerschrockene Art, auch zu widersprechen und ein klares Nein zu formulieren, wenn ihr ein Projekt nicht geeignet erschien, verdiente sie sich hohe Anerkennung in ihrem Umfeld. Dabei blieb Crönert aber immer wertschätzend und professionell, authentisch und umsichtig, offen und besonnen, bescheiden und lösungsorientiert.

Nachwuchsgewinnung ist Herzenssache

30 Jahren lang war Crönert auch das Gesicht der Nachwuchsförderung. Unermüdlich kümmerte sie sich um die BA und später DHBW Studierenden in der Teilhabe und stand ihnen immer mit Rat und Tat zur Seite. Gleichzeitig war sie Dozentin an den Fachschulen und gab ihr profundes fachliches Wissen an die Jüngeren weiter.

(Quelle: Stiftung Liebenau)