Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sammelt 11.400 Euro

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sammelt 11.400 Euro
VDK-Straßensammlung der Kyffhäuser-Soldatenkameradschaft und der Reservisten-Kameradschaft Ravensburg. Von links: VDK-Vorsitzender August Schuler, RK-Vorsitzender Torsten Stefan, Kyffhäuser-Vorstand Peter Höner, Hans-Jürgen Steffens, Heinz Eben, Pius Weismann, Christoph Lüdke. (Bild: VDK)
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Redaktion

Ravensburg – Die Gräber deutscher Kriegstoten im Ausland sind nicht vergessen: Seit Jahrzehnten kümmert sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) um ihren Erhalt. Umso mehr freut es den Ravensburger VDK-Vorsitzenden August Schuler, dass durch die Sammelaktion des VDK-Verbandes Ravensburg im vergangenen Jahr mit 11.400 Euro wieder ein sehr gutes Ergebnis erzielt werden konnte.

„Unser Dank gilt den großzügigen Spendern, aber auch den vielen Helfern, die ehrenamtlich auf den Straßen Spenden gesammelt haben“, sagt August Schuler. Bei den Straßensammlungen im November waren die Kyffhäuser Soldatenkameradschaft 1840 Ravensburg und die Bundeswehr-Reservistenkameradschaft auf dem Ravensburger Wochenmarkt unterwegs. Hinzu kam eine alljährliche Spendenbriefaktion. Schirmherr der Sammelaktionen war Ravensburgs Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp.

Der Volksbund hat heute 213.000 aktive Förderer sowie rund 1,3 Millionen gelegentliche Spender und Interessierte. Mit ihren Beiträgen und Spenden, mit Einnahmen aus Erbschaften und Vermächtnissen sowie den Erträgen aus der jährlichen Haus- und Straßensammlung finanziert der Volksbund mehr als Zweidrittel seiner Arbeit. Deshalb ist die Haus- und Straßensammlung so wichtig für den Volksbund. Den Rest decken öffentliche Mittel des Bundes und der Länder.

Im Auftrag der Bundesregierung kümmert sich der Volksbund um die Erfassung, Erhaltung und Pflege der Gräber deutscher Kriegstoten im Ausland. Zudem betreut er Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, unterstützt die internationale Zusammenarbeit und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten. Dazu kommen Friedens- und Versöhnungsarbeit durch die „Stiftung für den Frieden“ und eine engagierte Jugendarbeit.

Wer spenden möchte, kann sich jederzeit online informieren unter www.volksbund.de.

(Pressemitteilung: Stadt Ravensburg)