Viele Informationen, bunte Unterhaltung: Seniorennachmittag in Wangen

Viele Informationen, bunte Unterhaltung: Seniorennachmittag in Wangen
Das Akkordeonorchester des Bürgerforums spielt beim Seniorennachmittag. (Bild: Stadt Wangen)

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Redaktion

Nach drei Jahren konnte jetzt wieder der Seniorennachmittag der Stadt Wangen im Gemeindezentrum St. Ulrich stattfinden. Es war der 26ste.

Nach der Begrüßung durch den Leiter des Ordnungs- und Sozialamts Nicolai Müller nahm Oberbürgermeister Michael Lang die Seniorinnen und Senioren im Vortrag mit auf eine Tour durch die wichtigsten Themen der Stadtentwicklung in den vergangenen drei Jahren.

Kaum war die schlimmste Zeit der Pandemie vorüber, stand mit dem Ukrainekrieg und seinen Folgen das nächste Krisenszenario bevor. Für die Stadt Wangen bedeutet das: Derzeit ist die Stadthalle durch den Landkreis behelfsmäßig belegt. Neue einfache Unterkünfte werden Schritt für Schritt geschaffen – derzeit in der Carl-Hirnbein-Straße, später am Südring neben dem Züblinhaus. Zwar glaubt OB Lang nicht an eine Strommangellage. Doch die Stadt bereite sich nach und nach auch darauf vor, wie er sagte. Sollte einmal der Strom für länger als zwei Stunden weg und die Kommunikation nicht mehr möglich sein, dass sei es richtig, zum Rathaus zu kommen, wo man erfahren könne, was zu tun ist. Er riet dazu, genug zu trinken für zwei Wochen zu Hause zu haben.

Bevor er in Bild und Vortrag die Fortschritte im Gelände der Landesgartenschau 2024 zeigte, ging er auf die verschiedenen Angebote der Seniorenvertretungen wie Stadtseniorenrat, Bürgerforum, Herz und Gemüt sowie die Nachbarschaftshilfe ein. Er dankte allen, die sich ehrenamtlich dort oder in anderen Vereinen engagieren und warb gleichzeitig dafür, es auch im Rahmen der Landesgartenschau 2024 zu tun. „Ich hoffe, dass Sie alle bei der Eröffnung am 26. April 2024 um 11 Uhr dabei sind“, sagte er. „Wir brauchen Sie, damit wir die besten Gastgeber sein können.“

Bereits jetzt leben in der ERBA 200 Menschen. Wenn alle Gebäude – auch in den Auwiesen – fertig sind, wird der neue Stadtteil insgesamt rund 1500 Menschen beherbergen. Doch während im Gelände gebaut wird, gehen auch die anderen Aufgaben der Stadt weiter: Schulsanierungen, Kindergartenbau, Wohnungsbau auch andernorts in der Stadt ermöglichen – aktuell in den Gebieten auf der Haid und Berger Höhe bei St. Vinzenz.

OB Lang warb für die Zugverbindungen nach München, die alle zwei Stunden ohne Umstieg möglich sind. Er verwies auf die beiden neuen Hotels in der Stadt, kündigte für das kommende Jahr den Baubeginn für das Haus der Bürgerstiftung an und lud bereits jetzt zum Neujahrsempfang 2023 am 1. Januar um 11.30 Uhr auf dem Marktplatz ein.

Den Pflegestützpunkt Wangen des Landkreises stellte Stefan Löffler vor.

Durch das Programm führte der scheidende Leiter des Fachbereich Soziales, Nils Feltgen. Er wechselt am 1. Dezember 2022 zum Landkreis Ravensburg. Seine Nachfolge tritt Ann-Kathrin Rädler an. Für fröhliche Unterhaltung sorgten das Akkordeonorchester unter der Leitung von Olga Bussovikov und der ukrainische Chor. Zwischen all dem gab es viel Gelegenheit zum Austausch.

(Pressemitteilung: Wangen)