VfB-Volleyballer nach Einzug ins Pokalfinale: Müde – aber bereit für Düren

VfB-Volleyballer nach Einzug ins Pokalfinale: Müde – aber bereit für Düren
Vojin Cacic ist bereit für das Bundesligaspiel gegen Düren. (Bild: Günter Kram)
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Redaktion

Friedrichshafen (wb/dab) – Sieben Spiele stehen für den VfB Friedrichshafen im Februar auf dem Plan. Der Auftakt in diesen Monat ist mit dem Einzug in das DVV Pokalfinale geschafft. Bereits am Sonntag um 15 Uhr schlagen die Häfler Volleyballer erneut auf, auswärts bei den SWD Powervolleys aus Düren. Es geht um die bestmögliche Ausgangssituation für die Playoffs.

Nach der Fünf-Satz-Pokalschlacht am Mittwochabend hatte Cheftrainer Mark Lebedew seinem Team einen Tag frei gegeben. Er wollte am Freitag sehen, inwiefern der hart umkämpfte Sieg gegen die BR Volleys Spuren hinterlassen hatte. „Sie sind alle sehr müde, das spürt man schon“, sondiert er die Lage. „Es ist aber weitaus weniger schlimm, als ich es erwartet hatte.“

Böhme und Hirsch wieder fit

Marcus Böhme zum Beispiel ist zurück beim Team. Simon Hirsch, der am Mittwoch die letzten Körner herauskramen musste, konnte ebenfalls trainieren. „Wir müssen aber auch bedenken, dass so ein Spiel mental viel von den Jungs fordert“, sagt Lebedew. „Ich spüre aber, dass die Stimmung sehr gut ist und dass uns dieser Sieg helfen wird, die Müdigkeit am Sonntag loszuwerden.“ 

Denn dann schlägt der VfB Friedrichshafen wieder in der Bundesliga auf. Im dritten Spiel der Zwischenrunde – und damit zur Halbzeit – warten auswärts die SWD Powervolleys Düren. Die Bilanz der Häfler gegen Düren ist positiv. Zu Beginn der Saison setzte es eine deutliche Niederlage. Das Pokalviertelfinale sowie das Rückrundenspiel in der Ulmer Arena entschieden die Häfler dann deutlich für sich.

Champions League kommende Woche

Wenn der VfB das Spiel in Düren gewinnt, winkt ein weiterer Schritt in Richtung besserer Platzierung für die Playoffs. Im Anschluss an die Partie geht es für den Rekordpokalsieger übrigens gleich weiter nach Belgien: Schon am Mittwoch um 20.30 Uhr muss der VfB in der Volleyball Champions League gegen Knack Roeselare ran.