VfB-Volleyballer dürfen zum Rückrundenstart in neuer Halle ran

VfB-Volleyballer dürfen zum Rückrundenstart in neuer Halle ran
Möchten auch in einer neuen Arena glänzen: die Volleyballer des VfB Friedrichshafen (blaue Trikots). (Bild: Günter Kram)
WOCHENBLATT
Redaktion

Friedrichshafen (wb/tmy) – Nach fast zwei Wochen ohne Punktspiel geht der VfB Friedrichshafen wieder in den Ring. Am Samstag, 20. November, treffen die Häfler Volleyballer im ersten Spiel der Rückrunde auf die SVG Lüneburg (20 Uhr, live bei Twitch).

Der Nord-Süd-Gipfel wird – laut VfB-Vereinsmitteilung – das erste Bundesligaspiel in der neuen LKH Arena sein. Während Friedrichshafen die Begegnung ausgeruht angehen kann, habe Lüneburg eine Menge Reisekilometer auf dem Tacho.

Zu Beginn der Saison hat die SVG Lüneburg das erste Bundesligaspiel gegen den VfB Friedrichshafen in der Ratiopharm-Arena in Neu-Ulm bestritten. Jetzt revanchieren sich die Häfler und schlagen ihrerseits als erstes Bundesligateam in der nagelneuen LKH Arena auf.

„Wir wissen, was so ein Umzug in eine neue Arena bedeutet“, blickt VfB-Geschäftsführer Thilo Späth-Westerholt voraus. „Die Lüneburger hatten sicher eine Menge um die Ohren. Es ist aber ein tolles Zeichen für die Liga, dass wir von den kleinen in die großen Hallen gehen.“

So eine richtig Premiere ist es aber dann – so der VfB weiter – dann doch nur für die Volleyball-Bundesliga. Denn schon am 10. November hätten die „Lünehünen“ in der neuen Halle Ribnica Kraljevo im CEV-Cup. Das Rückspiel bestritt die SVG am Mittwoch dieser Woche und verlor in Serbien unglücklich im „Golden Set“.

Erst spät am Donnerstag kehrte der Club nach Lüneburg zurück. „Lüneburg ist dadurch ein wenig eingespielter als wir“, glaubt VfB-Cheftrainer Mark Lebedew. „Aber jeder Vorteil hat auch seinen Nachteil. Lüneburg hat nicht viel gewechselt und die Spieler könnten müde sein – vor allem nach so einer Europapokalreise.“

Die Häfler Spieler seien an solche Situationen ja gewöhnt. Für sie beginnt die Europapokalreise erst im Dezember. Lebedews Team hatte eine eher ruhige Vorbereitung auf den Nord-Süd-Gipfel. Das Spiel am vergangenen Freitag gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen wurde Corona-bedingt verlegt.

Nach zwei freien Tagen startete das Team am Montag wieder ins Training. „Wir hatten jetzt ein bisschen mehr Zeit, um mit dem kompletten Team zu trainieren. Das steht uns ja erst seit drei Wochen zur Verfügung“, betont Lebedew. „Das freie Wochenende und diese Zeit haben uns sehr viel weitergebracht.“

Bis zu 3500 Gäste hätten in der neuen Arena Platz. Im Moment sind allerdings baubedingt erst 995 Zuschauer zugelassen. „Das ist natürlich schon ein bisschen schade“, sagt Späth-Westerholt. „Vermutlich ist die Halle in Lüneburg dann zum ersten Mal nicht brechend voll, wenn der VfB zu Gast ist.“