Königsklassen-Premiere gegen den Neuling VfB Friedrichshafen trifft in der Champions League auf Montpellier

VfB Friedrichshafen trifft in der Champions League auf Montpellier
Der VfB Friedrichshafen startet Donnerstag in die Champions League (Bild: Kram)
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Redaktion

Am Donnerstagabend (10. November, 20 Uhr – live auf sportdeutschland.tv) startet der VfB Friedrichshafen in die Champions-League-Saison 2022/23. In der ratiopharm arena Ulm/Neu-Ulm treffen die Häfler in Gruppe A auf den französischen Meister Montpellier HSC VB.

„Die Champions League ist ein großer Teil der Vereinsgeschichte des VfB Friedrichshafen“, sagt VfB-Trainer Mark Lebedew. „Und der Club ist auch Teil der Geschichte der CEV.“ Denn Friedrichshafen konnte als einziges deutsches Team 2007 den wichtigsten Vereinstitel Europas holen und ist seit der Gründung im Jahr 2000 dabei. „Die Champions League ist auch ein Grund, warum Spieler nach Friedrichshafen kommen und auch schon früher kamen“, weiß er. „Man merkt, dass alle wirklich heiß auf diese Partien sind.“

Beim Gegner aus Montpellier sind die Vorzeichen etwas anders. Der frisch gebackene französische Meister ist zum ersten Mal Teil von Europas Königsklasse. 46 Jahre mussten die Fans von der Cote d’Azur auf diesen Titel warten. Den Supercup gab es kürzlich obendrauf, ehe Montpellier in der Liga schwächelte. „Die letzten drei, vier Spiele haben sie sich aber gefangen“, so Lebedew. „Sie scheinen jetzt in Form gekommen zu sein.“

Das gilt auch für Lebedews Team. Vier Mal ging es zuletzt als Sieger vom Feld. Dass die Mannschaft aber „nicht so viele Spiele hatte wie die Konkurrenz“, wie Lebedew sagt, könnte ein Vorteil sein. „Profis wollen nicht nur trainieren, sondern aufs Feld“, weiß er. Bis auf Vojin Cacic, der weiterhin an seinem Comeback arbeitet, haben dazu auch alle die Chance.

Bei Montpellier stehen einige bekannte Gesichter auf dem Feld. Olympiasieger Nicolas Le Goff und Renan Michelucci haben Berliner Vergangenheit. Ezequiel Palacios teilte sich mit dem Häfler Luciano Vicentin den Stammplatz bei der Weltmeisterschaft im Sommer. „Montpellier – wie die meisten französischen Mannschaften – spielt clever, ist spielerisch stark und setzt auf lange Ballwechsel“, erklärt Lebedew. „Wenn es um die Frage nach der Favoritenrolle geht, ist das schwierig zu beantworten. Vielleicht haben wir durch die größere Erfahrung und das Heimpublikum einen kleinen Vorteil.“ Die erste Partie in der Champions League tragen die Häfler Volleyballer in der ratiopharm arena Ulm/Neu-Ulm aus. Alle weiteren Heimspiele im November und Dezember finden in der Messehalle B2 in Friedrichshafen statt.

Tickets für alle Begegnungen gibt es unter www.zuhause-aufschlagen.de.

(Vereinsmitteilung: VfB Friedrichshafen)